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Microsoft: Steueraufwendungen verhageln Bilanz, Ausblick enttäuscht

Der Turnaround läuft auf Hochtouren: Microsoft-CEO Satya Nadella
Der Turnaround läuft auf Hochtouren: Microsoft-CEO Satya Nadella

Satya Nadella hat weiter viel Arbeit vor sich: Der neue Konzernchef von Microsoft, der seit rund zwei Jahren die Geschicke des Softwareriesen leitet, musste bei Vorlage der Geschäftszahlen für die ersten drei Monate des Jahres sowohl Umsatz- als auch Gewinnrückgänge vermelden. Während Steueraufwendungen den Gewinn im laufenden Quartal schmälerten, verschreckte Anleger auch der Ausblick – die Aktie verliert nach Handelsschluss mehr als fünf Prozent.

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Fehlstart in die US-Quartalssaison: Netflix verlor zu Wochenbeginn nach Vorlage der Geschäftszahlen mehr als zehn Prozent an Wert, Google-Mutter Alphabet büßte nach Handelsschluss sechs Prozent ein – und auch Microsoft musste für sein Zahlenwerk kräftig Federn lassen.

Mehr als fünf Prozent ging es nun ebenfalls für den drittwertvollsten Konzern der Welt nach unten, nachdem Microsoft im ersten Kalenderquartal – dem dritten des laufenden Fiskaljahres – eine Geschäftsbilanz vorgelegt hatte, die leicht unter den Erwartungen der Wall Street blieb.

Gewinne geben um 25 Prozent nach

Der Konzernumbau fordert seinen Tribut: Im Dreimonatszeitraum zwischen Anfang Januar und Ende März schrumpften die Umsätze um 6 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn geriet jedoch wegen einmaliger Steueraufwendungen stärker unter Druck als erwartet und schrumpfte um 25 Prozent auf 3,75 Milliarden Dollar. Nach Non-GAAP-Bilanzierungsstandard hätte das Minus nur 3 Prozent betragen.

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Die beiden größten Konzernbereiche, die Konsumentensparte More Personal Computing, in die Windows und Office fallen, und der Dienstleistungsbereich Productivity & Business, legten nur noch um ein Prozent zu.

Cloud-Geschäft bleibt Hoffnungsträger, aber Ausblick enttäuscht

Großer Hoffnungsträger bleibt indes das Cloud-Geschäft mit der Plattform Azure, dessen Umsätze erneut um mehr als 120 Prozent zulegten und auf Kurs ist, auf 12-Monatssicht 10 Milliarden Dollar umzusetzen.

Verhagelt wurde die Stimmung der Anleger indes mit dem Ausblick auf die laufenden Geschäfte: CEO Satya Nadella stellte für den Dreimonatszeitraum von Anfang April bis Ende Juni Umsätze zwischen 21,7 und 22,4 Milliarden Dollar in Aussicht, die deutlich unter den Erwartungen der Wall Street lagen. Die Folge: Die Microsoft-Aktie stürzte um mehr als fünf Prozent auf 53 Dollar ab.

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Alle Kommentare

  1. Vor allem wenn man so ein Schnüffelbetriebsystem wie Windows 10……dem Bürger als etwas tolles verkaufen will….da kann man ja gleich ein Kabel zur NSA rüber ziehen.

    Experten benutzen…..sowieso Linux…..nur dummpfbacken…benutzen DOW Systeme für dümmste azunehmende User….gut wer noch im rückständigen Print bereich….arbeitet braucht noch einen Mac…..den könnte man aber auch offline betreiben…..

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