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Blendle-Charts: stern punktet mit “Rossmanns Tagelöhnern”, Spiegel und New York Times mit Böhmermann

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Platz 2 in den Blendle-Verkaufs-Charts: "Rossmanns Tagelöhner" aus dem stern

Der Fall Böhmermann hat auch in den vergangenen sieben Tagen wieder die Verkaufs-Charts des Journalismus-Shops Blendle geprägt. Die Spiegel-Titelstory über Böhmermann belegt Platz 1, die Kritik der New York Times an der Rolle Merkels in der Sache - obwohl auf englisch - Rang 3. Dazwischen schoben sich die stern-Recherchen über "Rossmanns Tagelöhner".

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Derzeit wird wieder verstärkt über den bisherigen Erfolg oder Nicht-Erfolg von Blendle in Deutschland diskutiert. Zuletzt u.a. in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung, den auch MEEDIA aufgriff. Da Blendle weiterhin keine konkreten Verkaufszahlen nennt, können die Erkenntnisse über potenzielle Umsätze nicht verifiziert werden. Und natürlich liegt es auch nicht nur an Blendle, für die Inhalte der Partner zu trommeln, sondern zu einem großen Teil auch an den Publishern selbst. Beispiele wie die von Cicero zeigen z.B., dass man größere Medien bei Blendle regelmäßig schlagen kann, wenn man für seine Artikel auf der Plattform wirbt.

Was die wöchentlichen Blendle-Verkaufs-Charts, die wir bei MEEDIA weiterhin exklusiv veröffentlichen, aber definitiv zeigen, sind interessante Erkenntnisse darüber, welche Inhalte auf einer solchen Bezahlplattform funktionieren – sowohl was das Thema, als auch was die Form und den Preis anbetrifft.

Die Nummer 1 dieser Woche kostete bei Blendle beispielsweise 1,99 Euro: Dennoch setzte sich die lange Spiegel-Titelstory über Jan Böhmermann gegen die günstigere Blendle-Konkurrenz durch. Auf den Rängen 3, 8 und 9 finden sich weitere Böhmermann-Stories. So schaffte es die New York Times bei den deutschen Blendle-Nutzern trotz englischer Sprache mit einem Artikel über die Rolle von Angela Merkel in der Sache bis auf Platz 3, allerdings kostete der Artikel auch nur 15 Cent.

Zwischen die beiden Böhmermann-Top-Stories schob sich der stern mit Recherchen über die Arbeitsbedingungen bei der Drogeriemarktkette Rossmann. Ebenfalls weit oben: das Zeit-Streitgespräch mit AfD-Mann Gauland.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 13. bis 19. April 2016:

1. “Der Zertrümmer” – Der Spiegel, Markus Brauck, Jörg Diehl, Dietmar Hipp, Isabelle Hülsen, Hasnain Kazim, Alexander Kühn, Nils Minkmar, Martin U. Müller, Peter Müller, Ann-Kathrin Nezik, René Pfister, Fidelius Schmid und Christoph Schult, 4819 Wörter, 1,99 Euro
Ein 13-köpfiges Reporterteam schaut hinter die Kulissen der Böhmermann-Affäre und fokussiert auf die Frage wie es Jan Böhmermann geht.

2. “Rossmanns Tagelöhner” – stern, Laura Himmelreich und Hans-Martin Tillack, 2920 Wörter, 65 Cent
Das Investigativ-Team des Stern enthüllt teils unmenschliche Arbeitsbedingungen beim “Traumarbeitgeber” Rossmann.

3. “Merkel, accused of betraying values, faces balancing act with Turkey” – The New York Times, Alison Smale, 1137 Wörter, 15 Cent
Die New York Times analysiert Merkels Position in der Böhmermann-Affäre.

4. “‘Hitler hat den Deutschen das Rückgrat gebrochen’” – Die Zeit, Matthias Geis und Bernd Ulrich, 3639 Wörter, 89 Cent
Streitgespräch zwischen der Zeit und AfD-Denker Alexander Gauland: “Sie vergiften das politische Klima!”

5. “Herr Horst kauft sich ein Dorf” – Die Zeit, Björn Stephan und Fritz Zimmermann, 5254 Wörter, 89 Cent
Die unglaubliche Geschichte eines Firmenbosses, der ein ganzes Dorf übers Ohr haut.

6. “Die Pornogeständnisse” – Neon, Fiona Weber-Steinhaus, 2101 Wörter, 59 Cent
Die Neon spricht mit jungen Menschen über ihren Porno-Konsum und erhält Film-Empfehlungen.

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7. “Jetzt lasst mich doch mal loslegen” – Wirtschaftswoche, Malte Buhse, 1576 Wörter, 69 Cent
Wie man seine Konzentration in der Arbeit zurück gewinnt, auch wenn Team-Arbeit, Meetings und ständige Erreichbarkeit es schwer machen.

8. “Witz, lass nach!” – Handelsblatt, Thomas Tuma, 422 Wörter, 25 Cent
Kritischer Kommentar zur Böhmermann-Affäre. Die Handelsblatt-Chefredaktion verurteilt Böhmermann: “Er schürt schlicht Hass.”

9. “Gottes verzweifelte Anwältin” – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 708 Wörter, 45 Cent
Interview mit der Anwältin des Satiremagazins Titanic, die erklärt, was auf Böhmermann zukommen kann.

10. “Geistiges Manna” – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Justus Bender und Reinhard Bingener, 1999 Wörter, 45 Cent
Ein bizarrer Besuch der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beim Rechtsintellektuellen Götz Kubitschek, der in der AfD an Einfluss gewinnt.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt natürlich ebenfalls die Spiegel-Titelstory an, dahinter folgen die beiden kurzen Böhmernann-Texte aus dem Handelsblatt und der F.A.Z.

1. “Der Zertrümmer” – Der Spiegel, Markus Brauck, Jörg Diehl, Dietmar Hipp, Isabelle Hülsen, Hasnain Kazim, Alexander Kühn, Nils Minkmar, Martin U. Müller, Peter Müller, Ann-Kathrin Nezik, René Pfister, Fidelius Schmid und Christoph Schult, 4819 Wörter, 1,99 Euro
Ein 13-köpfiges Reporterteam schaut hinter die Kulissen der Böhmermann-Affäre und fokussiert auf die Frage wie es Jan Böhmermann geht.

2. “Witz, lass nach!” – Handelsblatt, Thomas Tuma, 422 Wörter, 25 Cent
Kritischer Kommentar zur Böhmermann-Affäre. Die Handelsblatt-Chefredaktion verurteilt Böhmermann: “Er schürt schlicht Hass.”

3. “Gottes verzweifelte Anwältin” – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 708 Wörter, 45 Cent
Interview mit der Anwältin des Satiremagazins Titanic, die erklärt, was auf Böhmermann zukommen kann.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

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