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Hier spricht die „Lügenpresse“: Sächsische Journalisten starten Portal gegen Pegida-Vorwürfe

Screenshot: www.lügenpresse.de

„Über Monate haben wir Journalisten geschwiegen. Wir ließen uns beschimpfen und wehrten uns kaum“, schreibt die DDV Mediengruppe auf der von ihr produzierten Webseite Lügenpresse.de. Zahlreiche Journalisten wehren sich hier gegen die Vorwürfe von „Pauschal-Verurteilern“ und erklären: „Es wird Zeit, dass die ‚Lügenpresse‘ das Wort ergreift und wir unsere Version erzählen.“

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In Videobotschaften berichten bislang 20 Journalisten darüber, wie ihr Berufsstand von „einigen, wenigen Lauten pauschal verurteilt wird“. Die Lügenpresse-Vorwürfe seien mittlerweile überall, im Fußball-Stadion, im Stadtgespräch, sogar im Familienkreis.

„Die Internet-Seite Lügenpresse.de ist schwarz-weiß, so wie die Sichtweise der Lügenpresse-Schreier. Vielleicht schauen auch diese Pauschal-Verurteiler neugierig auf unserer Seite vorbei, sehen unsere (farbigen) Videos und erkennen, dass das Leben bunt ist“, erklären die Verantwortlichen der DDV Mediengruppe auf der Webseite.

Zu Wort kommt zum Beispiel Jan Emendörfer, Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung, der sein Team nach den ersten Übergriffen bei Leipziger Legida-Kundgebungen zu deutlich mehr Vorsicht aufrief. Er betont: „Unser Anspruch ist es, möglichst objektiv zu berichten.“

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