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Kölner Express: Stellenabbau im Layout und Standardseiten fürs Blatt

Geschäftsführer Philipp M. Froben (l.) und Express-Chefredakteur Carsten Fiedler bauen Stellen ab
Geschäftsführer Philipp M. Froben (l.) und Express-Chefredakteur Carsten Fiedler bauen Stellen ab

Im Zuge der "Digitalen Transformation" und dem Umbau zur integrierten Redaktion löst der Express nach Informationen von MEEDIA das Produktionsressort auf. Davon betroffen sind zehn Layouter-Stellen. Insgesamt wegfallen werden acht Stellen, weil ein anderes Team um zwei aufgestockt wird. Hintergrund ist eine Standardisierung der Express-Seiten, wie es in einem MEEDIA vorliegendem Schreiben an die Mitarbeiter heißt.

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Das Blatt wolle den Produktionsprozess “verschlanken”, heißt es darin weiter. Praktisch funktionieren soll das durch eine Auswahl an vorgefertigten Musterseiten, die dann nur noch angepasst werden müssen. Das hat zur Folge, dass der “Beschäftigungsbedarf in der Print-Produktion in weiten Teilen” sinkt. Mit anderen Worten: Es werden weniger Mitarbeiter gebraucht. Das Produktionsressort werde “aufgelöst”, heißt es. Betroffen sind zehn Stellen, deren Abbau “möglichst sozialverträglich” laufen soll.

Dem gegenüber steht ein Aufbau von zwei Stellen im so genannten Team “Produktions-Leitung”, bestehend aus dem CvD und seinem Stellvertreter sowie dem Art Director. Die beiden Stellen sollen nach den Bedürfnissen der Ressorts Sport und Lokales ausgerichtet sein, heißt es. Andere Layout-Arbeiten sollen vom Team “Optik/Grafik” aufgefangen werden, die sowohl für Print als auch für Online arbeiten.

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Auf die Produktion für beide Kanäle ist der gesamte Umbau des Express sowie weiterer DuMont-Titel ausgerichtet. Mit der “integrierten Redaktion” soll die Trennung zwischen Print und Online aufgehoben werden.

“Es geht sowohl darum darum, das Reichweitenwachstum im Digitalen auszubauen und neue digitale Produkte um die Kernmarke Express herum zu entwickeln, als auch die Zeitung langfristig zu sichern”, lässt sich Express-Geschäftsführer Philipp M. Froben zitieren. Weiter macht die Geschäftsführung deutlich, dass trotz der guten Entwicklung des Digitalgeschäfts “die Entwicklung der Wirtschaftlichkeit wegen der Auflagenzahlen insgesamt nicht positiv” sei, was sich auch im Anzeigenmarkt widerspiegele. Das Digital-Geschäft könne diese Entwicklung zwar mindern, “doch in wesentlichen Teilen nicht kompensieren”.

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