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Streit unter Qualitätsmedien: WeltN24 erwirkt u.a. einstweilige Verfügung gegen Spiegel und FAZ

Stephanie Caspar ist Geschäftsführerin von WeltN24
Stephanie Caspar ist Geschäftsführerin von WeltN24

WeltN24 hat eine einstweilige Verfügung gegen mehrere Medien erwirkt. Das erfuhr Horizont in einem Interview mit WeltN24-Geschäftsführerin Stephanie Caspar. Nach der Entscheidung des Landgericht Berlin dürfen sich die Vermarktungspartner Spiegel, FAZ, SZ, Handelsblatt und Zeit nicht mehr als alleinige "A-Medien" bezeichnen. Die Formulierung basiert auf den Erkenntnissen einer Marketing-Studie.

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Die Studie sei mangelhaft, wird seitens WeltN24 kritisiert. Wie Horizont berichtet, wollten die angegriffenen Häuser mit der Studie und dem Titel “A-Medien” eine große Agentur-Tour machen, um für sich zu werben. Das Vorhaben sei erst einmal auf Eis gelegt. Eine Urteilsbegründung liegt den Quality-Impact-Medien offenbar noch nicht vor. Ende April könnte der Rechtsstreit weiter ausgetragen werden.

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Alle Kommentare

  1. Spiegel, FAZ, SZ, Handelsblatt und Zeit – als Qualitätsmedien?

    Selbsternannt und wohl nur unter Zurhilfenahme von Betäubungsmittel!

  2. Spiegel, FAZ, SZ, Handelsblatt und Zeit – als Qualitätsmedien?
    Da stellt sich mir die Frage: “Qualität in was?”.
    Für mich sind dies unlesbare, da massiv manipulationsfreudige, qualitativ minderwertige Schundblätter, deren Abonement ich persönlich und in meinen Firmen schon seit geraumer Zeit eingestellt habe.
    Deutsche Medien halte ich generell, mit Ausnahme einiger weniger, für nicht lesbar.

  3. Diese 4 Kommentare zeigen, wie tief die Kultur im einst so liberalen – ob rechts- oder linksliberalen ist egal – Deutschland gefallen ist. Die hingerotzten verächtlichen Meinungen unterscheiden sich nicht von dem Gebrülle a’ la Pegida und anderen Rechtsradikalen. Es scheinen Leute zu sein, die die Qualität unserer Demokratie einschließlich deren Medien, ob nun A, B oder C ist wiederum egal, nur verachten. Diese Leute sind im Wohlstand groß geworden und kennen nicht die Welt, wie sie woanders und früher – ja früher! – bei uns gewesen ist. Zu einem sachlichen Diskurs, der durchaus angebracht wäre, sind sie offenbar nicht fähig.
    Bei dem Prozess geht es doch lediglich um Marketingvorteile, die der neue Welt-Chef samt Verlag verhindern möchte.Man möchte auch A sein. Dann wäre alles gut…

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