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Blendle-Charts: Cicero siegt mit BAMF-Mitarbeiterin, Zeit punktet mit Fitnesstipps

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Das kleine Magazin Cicero gehört zu den Medien, die den Journalismus-Shop Blendle am erfolgreichsten nutzen. Mit dem Posten von Blendle-Links auf der eigenen Website und in sozialen Netzwerken bringt Cicero immer wieder Artikel in die Blendle-Verkaufs-Charts. Diesmal sogar bis auf Platz 1. Gelungen ist das dem Text "Es ist ein Wahnsinn" einer Mitarbeiterin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.

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Es ist wohl einer der härtesten Jobs, die es derzeit gibt: Mitarbeiter in der Erstaufnahme für Flüchtlinge und Asylbewerber. Menschliches Leid, Ängste, Dramen – und dazu “Verzweiflung, Diskriminierung, Lügen und Aggression pur”. So erzählt es eine Mitarbeiterin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge in der aktuellen Cicero-Ausgabe. Ein heftiger Text, der bei Blendle die meisten Verkäufe der jüngsten sieben Tage erreichte.

Mit einem völlig anderen Thema – und einem für das Blatt relativ ungewohnten – punktete Die Zeit in dieser Woche. “Bis ans Limit” ist letztlich ein Fitness-Tipp: Dreimal pro Woche 20 Sekunden Höchstleistung sollen demnach schon erstaunliche Auswirkungen auf den Körper haben. Bei Blendle fanden das so viele Menschen interessant genug, dass es Platz 2 gab. Wie viele Menschen es waren, wissen wir im Übrigen nicht, Blendle behält die konkreten Verkaufszahlen wie gehabt für sich.

Noch mehr Service findet sich auf Platz 3: Die WirtschaftsWoche beschreibt “Die Kunst der cleveren Verhandlung” für Manager. Die PanamaPapers der Süddeutschen Zeitung finden sich erst auf Platz 6 wieder: in Form des Porträts über Jürgen Mossack, den deutschen Mitgründer der Kanzlei Mossack Fonseca. Der überschaubare Erfolg des Scoops bei Blendle hat natürlich damit zu tun, dass viele Artikel zu den PanamaPapers online frei verfügbar waren.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 30. März bis 5. April 2016:

1. “Es ist ein Wahnsinn” – Cicero, Viola Roggenkamp, 1581 Wörter, 35 Cent
Eine BAMF-Mitarbeiterin zeigt die unfassbaren Zustände bei der Asyl-Erstaufnahme.

2. “Bis ans Limit” – Die Zeit, Harro Albrecht, 1293 Wörter, 59 Cent
Erklärstück zu High Intensity Training: 60 Sekunden am Tag reichen, um dich fit und gesund zu machen.

3. “Die Kunst der cleveren Verhandlung” – WirtschaftsWoche, Jenny Niederstadt, 1660 Wörter, 69 Cent
Konkrete Techniken für besseres Verhandeln: Sechs Tipps, die einen in überzeugender erscheinen lassen.

4. “Wie wollen wir arbeiten” – stern, Silke Gronwald, 4154 Wörter, 65 Cent
Exklusive Einblicke in Daimlers großes Experiment, das die Zukunft der Arbeit verändern könnte.

5. “Long before Brussels, ISIS sent Terror Operatives to Europe” – The New York Times, Rukmini Callimachi, 5189 Wörter, 15 Cent
Die New York Times zeigt in dieser Top-Recherche, wie sich der Terror in Europa langsam einschlich.

6. “Der Deutsche” – Süddeutsche Zeitung, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer und Ralf Wiegand, 2299 Wörter, 79 Cent
Blockbuster-Recherche der Süddeutschen Zeitung, die den Deutschen im Zentrum des #PanamaPapers-Skandals porträtiert.

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7. “Oben und unten” – Cicero, Frank A. Meyer, 894 Wörter, 25 Cent
Provokativer Kommentar von Frank A. Meyer, in dem gegen die “elitäre Schicht” der einflussreichsten deutschen Journalisten wettert.

8. “Die Kunst des Nichtstuns” – Der Spiegel, Ralf Hoppe, 756 Wörter, 75 Cent
Übersicht zum bedingungsloses Grundeinkommen: Die holländische Stadt Utrecht startet jetzt den Versuch.

9. “Er will nicht” – Brigitte, Janina Richter, 1472 Wörter, 65 Cent
Keine Lust auf Sex: Was Paare tun können, wenn der Spaß im Bett verloren geht.

10. “Die andere Hälfte der Wahrheit” – Die Zeit, Bernd Stegemann, 2102 Wörter, 89 Cent
Gastkommentar zu Merkels Flüchtlingspolitik: Deutschland könne nur den Guten spielen, weil andere Länder die Rolle der Bösen übernehmen.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

Auch die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech wird von Cicero angeführt: vom provokanten Kommentar des Schweizer Journalisten Frank A. Meyer, in dem er über eine “elitäre Schicht” von Journalisten in Deutschland spricht, “die für die Menschen im Lande vor allem erzieherische Ratschläge parat hat”.

1. “Oben und unten” – Cicero, Frank A. Meyer, 894 Wörter, 25 Cent
Provokativer Kommentar von Frank A. Meyer, in dem gegen die “elitäre Schicht” der einflussreichsten deutschen Journalisten wettert.

2. “Flieg Vogel, Flieg” – Journalist, Svenja Siegert, 2743 Wörter, 99 Cent
Aufschlussreiche Analyse der Liebesbeziehung zwischen Journalisten und Twitter. Und sechs Gründe warum sie weitergehen muss.

3. “Der Shitstorm vom Fließband” – Welt am Sonntag, Christian Meier und Jennifer Wilton, 4220 Wörter, 35 Cent
Hasstiraden im Internet: Wie “Shitstorms” automatisiert werden.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

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