Partner von:
Anzeige

München-“Tatort” mit hoher Abschaltquote, “Anne Will” punktet mit den “Panama Papers”

Tatort.jpg
Der Münchner "Tatort: Mia san jetz da wo's weh tut"

Offenbar war der "Tatort" zum 25. Dienstjubiläum der Münchner Ermittler Batic und Leitmayr vielen zu kompliziert: Waren um 20.15 Uhr noch über 10 Mio. dabei, waren es am Ende des Films weniger als 9 Mio. Über 1 Mio. schalteten also um oder aus. Die 9,12 Mio. sind damit die geringste Zuschauerzahl für den BR-"Tatort" seit 2013. Überdurchschnittliche Quoten gab es im Anschluss hingegen für "Anne Will".

Anzeige
Anzeige

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Schwächster München-“Tatort” seit Ende 2013

Wie immer ist es ein Jammern auf hohem Niveau, denn von 9,12 Mio. Zuschauern träumen abseits von einzelnen Fußballspielen 99,9% aller anderen TV-Programme. Für den erfolgsverwöhnten “Tatort” aus München sind die 9,12 Mio. allerdings die geringste Zuschauerzahl seit Ende 2013. Im September 2015 waren z.B. noch 10,62 Mio. dabei. Auch der Marktanteil von 25,8% ist der geringste seit Ende 2013. Auffällig ist dabei die erwähnte hohe Abschaltquote: Aus mehr als 10 Mio. zu Beginn des Films wurden weniger als 9 Mio. am Ende des Films. Es ist also wahrscheinlich, dass der Krimi einem großen Teil des Publikums zu kompliziert oder sperrig war.

2. “Anne Will” profitiert von den “PanamaPapers”

Besser als zuletzt lief es im Anschluss hingegen für “Anne Will”. Die erste Sendung, die sich nach der 20-Uhr-“Tagesschau” ausführlich mit den Enthüllungen u.a. der Süddeutschen Zeitung befasste, sahen ab 21.45 Uhr 4,36 Mio. Leute. Der Marktanteil lag bei 15,3%. Seit ihrem Comeback auf dem Sonntagabendsendeplatz lief es nur einmal besser für Will: Als Ende Februar Angela Merkel zu Gast war sahen sogar 6,00 Mio. zu.

3. “X-Men” besiegen “2 Guns” im Blockbuster-Duell, Sat,1 punktet am Vorabend mit “The Biggest Loser”

Anzeige

Trotz der Rückgänge auf hohem Niveau waren die Privatsender völlig chancenlos gegen den “Tatort”. Im Gesamtpublikum erreichte nur das ZDF mit “Ein Sommer in Florida” halbwegs ansehnliche Zahlen: 4,41 Mio. und 12,4%. Der stärkste Provatsender war hier ProSieben mit “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit”. 2,61 Mio. (7,9%) sahen zu. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam die Free-TV-Premiere näher an den ARD-Krimi heran – ohne ihm aber gefährlich zu werden. 1,67 Mio. (14,0%) entschieden sich für die “X-Men”, 2,73 Mio. (21,5%) für den “Tatort”. RTLs Free-TV-Premiere “2 Guns” blieb bei blassen 1,44 Mio. und 11,7% hängen, Sat.1 kam mit “Navy CIS” und “Navy CIS: L.A.” nur auf 9,9% und 8,9%. Dafür lief es dort am Vorabend gut: “The Biggest Loser” erreichte zwischen 17 Uhr und 19.55 Uhr 840.000 junge Zuschauer – das entsprach guten 12,9%.

4. Vox erfolgreich mit Martin Rütter

Gegen die Filme der größeren Sender behaupten konnte sich Vox: Immerhin 930.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für “Martin Rütters tierischer Frühjahrsputz” – ein toller Marktanteil von 8,4%. Damit schlug Vox die direkte Konkurrenz von RTL II und kabel eins deutlich: RTL II blieb mit “30 über Nacht” bei unschönen Zahlen von 560.000 und 4,5% hängen, kabel eins kam mit “Die größten Katastrophen” auf halbwegs mittelmäßige 620.000 und 5,0%.

5. NDR punktet mit der Weser, Sport1 mit dem “Doppelpass”

Die Nummer 1 der kleineren Sender hieß am Sonntag “NDR regional”. 1,25 Mio. Neugierige entschieden sich um 19.30 Uhr für halbe Stunde Regionalberichterstattung – stolze 4,5%. Auch in der Prime Time lag das NDR Fernsehen in dieser Wertung vorn: 970.000 Menschen sahen die Doku “Die Weser” – 2,8%. )70.000 Zuschauer erreichte am Morgen auch der “Doppelpass” von Sport1: Das reichte zwischen 11 Uhr und 13 Uhr für grandiose 8,9%. Im Pay-TV lag die Bundesliga vorn: 490.000 Fans verfolgten um 15.30 Uhr das Match zwischen Mönchengladbach und Hertha BSC bei Sky.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Der Tatort war doch “grottenschlecht”…nicht nur von der Handlung, auch von der Akustik. Hinzu kam noch das “Genuschel” und der schlecht zu verstehende Dialekt der Schauspieler.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Meedia

Meedia