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Die besten Medien-Aprilscherze: Raab-Comeback, selbstfahrende Räder bei Google und Til Schweiger als neuer “Tagesschau”-Sprecher

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Vor allem auf Kinder und Medienmacher scheint der erste April eine magische Anziehungskraft auszuüben: Beide Gruppen treibt geradezu einen Obsession, die anderen Erwachsenen möglichst oft und kreativ zu foppen. So lässt Google in Holland nun Fahrräder selbst fahren und die "Tagesschau" gibt bekannt, dass Til Schweiger, alias Nick Tschiller, die Nachrichten präsentiert. Einen Kontrapunkt setzt Der Postillon: Das Satire-Portal stellt auf stur und boykottiert den 1. April.

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Tagesschau

Humor beweist die “Tagesschau”. Sie verkündet, dass Til Schweiger, genauer dessen “Tatort”-Kommissar Nick Tschiller, die Moderation der Nachtausgabe für eine Woche übernehmen wird. Das ist allein deshalb schon lustig, weil ARD Aktuell gerade erst einen wirklich guten Kniff im Schweiger-“Tatort” verhinderte. So war ein nahtloser Übergang von Krimi und Nachrichtensendung geplant.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gerade im Regionalen sind die April-Witze sehr beliebt. Passend dazu verkündet die Frankfurter Allgemeine Zeitung erst einmal, dass der Flughafen der Stadt in Petra Roth Airport umbenannt werden soll. Der Festakt sei bereits im Sommer.

Google

Der Postillon

Für Seiten, die das ganze Jahr lang versuchen, lustig zu sein, ist der erste April natürlich ein schrecklicher Tag. So auch für den Postillon. Deshalb verweigert sich das Satire-Portal einfach komplett und stellt für 24 Stunden die Arbeit ein – behauptet man zumindest. Auf der Seite heißt es dazu:

Falschmeldungen? Nicht mit uns! Wie in jedem Jahr seit seiner Gründung (1845) boykottiert der Postillon den überaus schändlichen 1. April. Deutschlands größte Tages- und Nachtzeitung der Welt setzt damit ein Zeichen gegen die albernen Lügen und Aprilscherze, die in vielen weniger seriösen Medien an diesem Tag verbreitet werden.

YouTube
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Das neue Feature SnoopVision ermöglicht es jetzt jedes Video in 360-Grad zu sehen. Der Clou dabei. Automatisch wird zudem immer Snoop Dogg in das Bild kopiert.

Zeit Hamburg

Einen Gag auf Kosten der Regionalpolitik erlaubt sich der Morgen-Newsletter der Zeit Elbvertiefung. Darin heißt es heute, dass es dem fraktionslosen Peter Pfiffmann gelungen sei, seinen Antrag zur “Jogging-Beutelpflicht in Hamburgs Grünanlagen” durchzubringen.

Pfiffmann führt seit Monaten einen Feldzug gegen Laufsportler, die ihre Notdurft am Straßenrand oder unter Büschen in Parks verrichten. “Sie benutzen nicht mal Beutel. Diese Leute sind schlimmer als Hunde!”, schimpfte er im Plenum.
Hamburg hat jetzt als einzige Stadt der Welt eine Verordnung, nach der jeder Jogger “mindestens einen, bei Durchfall zwei” Kotbeutel griffbereit mit sich führen muss.

Monsterzeug.de

Der Web-Händler führt als erster Online-Shop eine Kundentoilette ein:

Mit der ersten internetbasierten Kundentoilette löst Monsterzeug eines der drückendsten Probleme der modernen Gesellschaft. Früher war das Online-Shoppen noch sehr angenehm. Man war zu Hause, hatte seine Ruhe und konnte bei Bedarf auch ein stilles Örtchen aufsuchen. Durch das Wachstum im Mobile Commerce hat sich jedoch alles verändert. Die Menschen kaufen jetzt gestresst unterwegs an der Bushaltestelle oder im Auto ein. Für den notwendigen Müßiggang fehlt dabei meist nicht die Zeit, sondern vor allem die notwendige Toilette.

T-Online

Das Web-Portal verkündet das Comeback von Stefan Raab. Das ZDF hätte dem Moderator ein Angebot gemacht, das er nicht ablehnen könne. Unter anderem schreiben die Spaßvögel:

So heißt es aus Senderkreisen, Raab werde gemeinsam mit Oliver Kahn eine Show auf die Beine stellen. In “Wer ist der King of Kotelett?”, so der Arbeitstitel, sollen die beiden sich gegenseitig absurde Mutproben stellen, die sie an ihre Grenzen und darüber hinaus bringen.

Für alle Freunde des gepflegten Aprilscherzes, die heute Morgen noch fix ihre Kollegen in den Wahnsinn treiben wollen, hat Watson eine wunderbare Liste mit 33 Büro-Scherzen zusammengestellt.

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