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KLM integriert Facebook Messenger in Kundenkommunikation

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Beliebtes Kommunikationstool: 800 Millionen nutzen Facebooks Messenger

Es beginnt: Facebook hat mit der niederländischen KLM das erste Unternehmen gewinnen können, das den Messenger des weltgrößten Social Networks in die Kundenkommunikation einbindet. Kunden der Airline erhalten Informationen und Dokumente zu ihrem Flug auf einen Blick und können bei Fragen oder Umbuchungen direkten Kontakt zu KLM aufnehmen.

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Die Gerüchte haben nicht getrogen: Facebook nutzt seinen Messenger, um Mitglieder des Social Networks und Unternehmen miteinander zu vernetzen. Messenger-Chef David Marcus hatte vor Monaten angedeutet, dass Unternehmen zu Freunden werden und Nutzer auf diese Weise einfacher mit ihnen kommunizieren könnten.

Nun verkündet Marcus, wie die Verzahnung zwischen Unternehmen und Nutzern von der Praxis funktioniert –  KLM nutzt Facebooks Messenger nämlich als erstes Unternehmen für die Kundenkommunikation.

Receive your booking details via MessengerUse Messenger to get on board. All your travel info in one place.

Posted by KLM on Wednesday, March 30, 2016

Auf den ersten Blick erinnert viel an Apples App Wallet, die Tickets verwaltet: Nach dem Abschluss der Buchung wird die Bestätigung über den Messenger versendet.  Kunden erhalten ihre Boardingkarte direkt über den Messenger, wo sie gespeichert und heruntergeladen werden kann.

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Doch  zusätzlich entsteht auch noch die Interaktionsmöglichkeit mit der Airline: Über die Funktion Live Chat können Kunden Fragen an den KLM-Kundenservice stellen oder können ihren Flug auch auf Wunsch umbuchen.

“Dies ist eine Sache, die ich schon länger lösen wollte: Fliegen ohne Stress und Komplikationen”, freut sich Messenger-Chef David Marcus.

This is one that I’ve been personally eager to solve for a while. Removing stress, and complication from air travel. I’m…

Posted by David Marcus on Wednesday, March 30, 2016

Ob und wie viel Facebook am Schulterschluss mit KLM verdient, ist nicht bekannt. Es dürfte vielmehr der Schritt zur Monetarisierung des Messengers. Es wird erwartet, dass Facebook seine Kommunikationszentrale mittelfristig auch für Werbeeinblendungen öffnet.

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