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Frist für Yahoo-Gebote: Kaufinteressenten müssen in zwei Wochen Zahlen nennen

Marissa Mayer war im Jahr 2013 noch CEO von Yahoo
Marissa Mayer war im Jahr 2013 noch CEO von Yahoo

Der Internet-Konzern Yahoo treibt die Suche nach Käufern für Teile des eigene Unternehmens voran. Das Unternehmen will einem Zeitungsbericht zufolge von möglichen Käufern in den kommenden zwei Wochen erste konkrete Angebote haben. Sie müssten bis zum 11. April mitteilen, was und zu welchem Preis sie erwerben wollten, heiße es in Briefen an mögliche Bieter, schrieb das Wall Street Journal in der Nacht zum Dienstag.

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Einige seien nur am Web-Kerngeschäft des Internet-Pioniers interessiert, andere könnten auch für die Anteile an der chinesischen Handelsplattform Alibaba oder an Yahoo Japan bieten, berichtet das Blatt unter Berufung auf informierte Personen.

Yahoo hoffe, die Gruppe von rund 40 Unternehmen auf Bewerber mit ernsthaften Absichten zu reduzieren, hieß es weiter. Als Interessenten für Yahoo galten bisher unter anderem diverse Finanzinvestoren sowie der Telekommunikationsriese Verizon.

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Der Internet-Konzern wollte ursprünglich Anfang 2016 die milliardenschwere Beteiligung an Alibaba abstoßen und den Erlös an seine Aktionäre ausschütten. Doch es blieb unklar, ob die Transaktion steuerfrei bleibt. Deshalb wird stattdessen über eine Ausgründung des Kerngeschäfts nachgedacht und zudem stellte sich Yahoo zum Verkauf.

Yahoo war zuletzt an der Börse gut 33 Milliarden Dollar wert – doch den Großteil davon macht die Alibaba-Beteiligung aus.

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