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Top in den Blendle-Verkaufs-Charts: Sloterdijk, Lucke und ein Jahr Sex

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Die Nummer 1 der aktuellen Blendle-Charts

Überraschung in den Blendle-Charts der Woche: ein Cicero-Interview mit Peter Sloterdijk sprang sechs Wochen nach Veröffentlichung auf Platz 1. Grund dafür ist die Diskussion um das Interview und eine neue Reaktion Sloterdijks, die Cicero genutzt hat, noch einmal auf das Interview zu verweisen. Ebenfalls top bei Blendle: die Welt am Sonntag mit dem Thema Sex und Bernd Lucke in der Zeit.

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Das Cicero-Interview mit Peter Sloterdijk ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Inhalte bei Blendle auch wochenlang gut verkaufen können. Das Gespräch über die Politik von Angela Merkel, die Flüchtlingskrise und Waffen gegen den Terror hatte wochenlange Diskussionen ausgelöst. Am Wochenende reagierte Sloterdijk nun auf diese Debatte – und im Zuge dessen verwies Cicero erneut auf das Original-Interview – inklusive Blendle-Link. Das reichte aus, um dem Gespräch sechs Wochen nach Veröffentlichung den ersten Platz zu bescheren. Es war zwar vorher schon in den Verkaufs-Charts, aber noch nicht auf Platz 1. Tatsächlich ist es sogar die erste Nummer 1 für Cicero seit dem Start der exklusiv von MEEDIA veröffentlichten offiziellen Blendle-Verkaufs-Charts im Oktober 2015.

Platz 2 geht unterdessen an ein Interview mit einem Pärchen, das ein Jahr lang alles probiert hat, um sein Sexleben aufzupeppen. Die Verkäufe der Welt am Sonntag hat der Text schonmal aufgepeppt, auch sie war mit einem Artikel noch nie so weit oben in den Blendle-Charts. Die Top 3 wird durch Die Zeit komplettiert, die neben dem Spiegel das Blendle-Medium mit den meisten Charts-Platzierungen ist – auch in dieser Woche. Erreicht hat sie den dritten Platz mit einer Begegnung mit Bernd Lucke, dem Gründer der AfD, der vor geraumer Zeit aus seiner Partei ausgetreten ist.

Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 2. bis 8. März 2016:

1. “Das kann nicht gut gehen” – Cicero, Alexander Kissler und Christoph Schwennicke, 3157 Wörter, 55 Cent
Kontroverses Interview mit Peter Sloterdijk, das eine nationale Intellektuellen-Debatte ausgelöst hat.

2. “Niemand muss eine NUMMER auf dem Geschirrspüler schieben” – Welt am Sonntag, Brenda Strohmaier, 1794 Wörter, 35 Cent
Interview mit einem Pärchen, das ein Jahr lang alles probiert hat, um sein Sexleben aufzupeppen.

3. “Herr Lucke bereut (ein bisschen)” – Die Zeit, Alard von Kittlitz, 2024 Wörter, 89 Cent
Begegnung mit Bernd Lucke, Gründungsmitglied der AfD, der die Partei verlassen hat.

4. “Tatort Nollendorfplatz” – Der Spiegel, Anna Clauß, Ann-Katrin Müller, Sven Röbel und Andreas Ulrich, 1439 Wörter, 75 Cent
Porträt des Absturzes des Grünen-Politikers Volker Beck, nachdem er mit Crystal Meth erwischt wurde.

5. “Die Frauen, der König und ein Esel” – Die Zeit, Elisabeth Raether, 2016 Wörter, 89 Cent
Reportage aus Marokko zum Leben mit dem arabischen Mann und Feminismus im Islam.

6. “Auch Stuckimann unter den Opfern” – Der Spiegel, Thomas Hüetlin, 3352 Wörter, 1,99 Euro
Ausführliche Begegnung mit Benjamin von Stuckrad-Barre vor der Veröffentlichung seines Buchs über sein Leben voller Drogen und Bulimie.

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7. “Wie wir Sklaven von Google wurden” – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Shoshana Zuboff, 3287 Wörter, 45 Cent
Analyse zum “Überwachungskapitalismus”, einer “neuen ökonomischen Mutation” im digitalen Zeitalter.

8. “Reingefallen!” – Wirtschaftswoche, Julia Gorol, 959 Wörter, 45 Cent
Welche Tricks Unternehmen anwenden, um Preise kleiner und Angebote besser erscheinen zu lassen.

9. “Seid doch mal still“, Der Spiegel, Jochen-Martin Gutsch, 611 Wörter, 75 Cent
Antwort auf die Petition einer verärgerten Mutter, die in Berlin aus einem Café geworden wurde, weil sie ihr Baby stillen wollte.

10. “Make Old Laptops Run Like New With Free Software“, Wall Street Journal, Joanna Stern, 937 Wörter, 29 Cent
Ratgeber-Stück von WSJ-Tech-Kolumnistin Joanna Stern.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech wird von dem Google-Stück der FAZ angeführt, auch der Wall-Street-Journal-Artikel findet sich in der Gesamt-Top-Ten. Platz 3 geht an die WiWo:

1. “Wie wir Sklaven von Google wurden” – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Shoshana Zuboff, 3287 Wörter, 45 Cent
Analyse zum “Überwachungskapitalismus”, einer “neuen ökonomischen Mutation” im digitalen Zeitalter.

2. “Make Old Laptops Run Like New With Free Software“, Wall Street Journal, Joanna Stern, 937 Wörter, 29 Cent
Ratgeber-Stück von WSJ-Tech-Kolumnistin Joanna Stern.

3. “Große Zahlen, große Macht” – Wirtschaftswoche, Lin Freitag, 1927 Wörter, 69 Cent
Wie Chefs dank Facebook herausfinden können, wie klug ihre Mitarbeiter sind. Und Unternehmen, wie kaufwillig sie sind.

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