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Das Recht, sexy zu sein: Kim Kardashian spaltet mit Nacktbildern und Twitter-Rant das Internet

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Eigentlich schien alles gesagt und gepostet: Kim Kardashian zog erneut blank, das Internet bekam einen Schluckauf und ein paar Hater regten sich auf. Doch es scheint, als habe sich Kim Kardashian von der Twitter-Taktik ihres Ehegatten inspirieren lassen: Ungewöhnlich offensiv rechnete die Dokusoap-Darstellerin mit Bette Midler, Reporter Piers Morgan und Schauspielerin Chloë Grace Moritz ab, nur um dann ein weiteres Nacktseflie zu posten.

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Kim Kardashian haben die überwiegend hämischen Reaktionen auf ihr viel diskutiertes Nacktselfie am Ende offenbar doch getroffen.

When you’re like I have nothing to wear LOL

Ein von Kim Kardashian West (@kimkardashian) gepostetes Foto am

Die mehrfach prämierte Schauspielerin und Sängerin Bette Middler hatte Kardashian in einem bitterbösen Tweet vorgeworfen: “Wenn sie uns noch einen Teil (ihres Körpers) zeigen will, den wir noch nicht gesehen haben, müsste sie die Kamera schlucken”.

Das wollte Kardashian so nicht stehen lassen – und zickte in bester Rant-Manier ihres Gatten Kanye West zurück: “Hey Bette Midler, ich weiß es ist schon Schlafenszeit für Dich, aber wenn Du noch wach bist, schick doch ein paar Nacktbilder”, twitterte Kardashian:

Und eine Abrechnung mit der “falschen Freundin”, die Kardashian einst ein Geschenk gemacht habe, gab es auch noch:

Einmal in Fahrt, knöpfte sie sich gleich weitere Kritiker vor – die eher unbekannte Schauspielerin Chloë Grace Moritz (“Willkommen bei Twitter, da dich eh keiner kennt”)…

… und den früheren CNN-Moderator Piers Morgan, der Kardashian zuvor twittergerecht gefragt hatte, ob er ihr Kleidung kaufen solle, da Kanye West ja schwer verschuldet sei?

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Piers Morgan nahm die Abrechnung unterdessen sportlich…

…und hatte noch eine Erklärung für den ungewöhnlichen Twitter-Anfall der Kardashian parat. Ergebnis: Kanye West sei schuld.

Das wollte Kim Kardashian wiederum so nicht stehen lassen – sie könne schon selbst twittern, stellte die 35-Jährige klar:

Und damit nicht genug: Die Welt sollte auch noch erfahren, dass es keine finanziellen Probleme im Hause Kardashian West gebe, schließlich habe sie ihrer App ‘Kim Kardashian: Hollywood’ 80 Millionen Dollar erlöst.

Der krönende Abschluss verlief unterdessen einmal mehr nach Lehrbuch: Auf ein Nacktselfie folgt ein Nacktselfie:

#liberated

Ein von Kim Kardashian West (@kimkardashian) gepostetes Foto am

Ende gut, alles gut? Das letzte Wort hatte Kardashian dann doch in mehreren Sätzen – in ihrer App. Dort erklärte sie ihren Hang zum Nudismus mit den befreienden Worten: “Ich bin eine Mutter. Ich bin eine Ehefrau, eine Schwester, eine Tochter, eine Unternehmerin – und ich habe das Recht, sexy zu sein.”

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Alle Kommentare

  1. Was ist nur aus den ganzen Frauen geworden? Miley Cyrus kauft oben ohne im Klamottenladen ein, Kim Kardashian postet Nacktbilder auf Twitter. Sind denn mittlerweile alle “Promis” exhibitionistisch veranlagt? Es gibt doch kaum mehr eine, die sich noch nicht für irgendein Hochglanzmagazin nackig gemacht hat. Was ich allerdings an der Sache nicht verstehe, ich war damals 10 Jahre alt, als sich ein Mann vor mir und meiner Freundin entblöste. Wir schalteten die Polizei ein und der Mann wurde verhaftet und nein ich wollte diesen Mann nicht nackt sehen und genauso geht es mir bei Promis die sich entblößen. Ich möchte nicht ungefragt mit den entblösten Körpern konfrontiert werden. Für mich ist das auch eine Art sexuelle Belästigung und die sexuelle Belästigung findet täglich tausend-, wenn nicht millionenfach auf deutschen Internetnachrichtenseiten statt! Kim Kardashian hat Millionen Fans unter denen sich auch viele Minderjährige befinden. Sie postet eine Form von exhibitionistischen Bildern für genau diese Fans und begeht meiner Meinung nach damit eine Straftat. Nur warum ist der entblöste Mann, der mich mit 10 Jahren so schockierte ein Straftäter und die entblöste Kim Kardashian keine? Wo ist da der Unterschied, frage ich mich? Genau- es gibt KEINEN! Normalerweise gehört hier ein Button eingefügt “Möchten Sie Kim Kardashion nackt sehen?” etc. Dann kann ich es selbst entscheiden, aber so habe ich keine Möglichkeit, mich vor den Tätern und der sexuellen Belästigung zu schützen! Im Gegenteil werden die exhibitionistischen Bilder noch von allen Medien verbreitet und mir quasi auferzwungen sie anzuschauen. Wie würde es denn eine Kim Kardashian finden, wenn ich mich als Frau vor ihren Kindern entblöße? Würde sie das gut finden wenn ich mich vor ihrem Sohn und ihrer Tochter, wenn sie mal 14 oder so sein sollten, ungefragt entblöße? Genau, da würde jede Mutter Angst bekommen und Strafanzeige stellen! Und genauso möchte ich vor Exhibitionisten wie Kim Kardashian im Internet geschützt werden und zwar ohne wenn und aber! Es kann nicht sein, dass man solche Straftaten aufgrund eines “Promibonusses” ignoriert! Ich denke ich bin nicht die Einzige, die das so sieht und sich belästigt fühlt!

  2. Also jetzt übertreiben Sie ein wenig. Klar, wenn ich mich vor ein Kind stelle, den Mantel auf reiße und mich nackt zeige, begehe ich eine Straftat. Aber im Sommerurlaub am FKK-Strand laufen alle nackt, Kinder wie Erwachsene und mir ist kein Fall bekannt, dass jemand Schaden davongetragen hat. Gleiches gilt für die Sauna- und Solarium-bereiche vieler Thermalbäder und auch das geduldete FKK an Baggerseen und Flussauen.
    Schon in den 70-er Jahren waren in Sendungen wie “Klimbim” nackte Tatsachen zu sehen. Und jeder halbwegs zeitgemäße 14-jährige Schüler/In hat mit Sicherheit schon ganz andere Dinge auf dem Laptop oder Smartphone gesehen, als eine entblößte Schauspielerin. Ein nicht unerheblicher Teil hat da sicher schon selbst praktische Erfahrungen gesammelt.
    Wenn jemand sich glücklich fühlt, seinen Körper im WWW der Welt zu zeigen, kann er das tun. Sollte es mein ästhetisches Empfinden stören, schaue ich weg. Genau wie am Strand.
    Straftaten gehen anders. Gott sei Dank.

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