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Bilanz 2015: Schweizer NZZ-Mediengruppe steigert Gewinn bei weniger Umsatz

Veit Dengler ist CEO der NZZ-Mediengruppe
Veit Dengler ist CEO der NZZ-Mediengruppe

Die NZZ Mediengruppe schloss das vergangene Geschäftsjahr mit einem höheren Gewinn bei geringeren Umsätzen ab. Grund für das Gruppenergebnis sind gesunkene Kosten, unter anderem durch einen teilweisen Rückzug aus dem Druckgeschäft, wie es heißt. Der Gewinn stieg um 61,8 Millionen Schweizer Franken auf 22,2 Millionen. Das EBIT lag bei 21,6 Millionen Franken.

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Die Verkäufe der Druckereien Appenzell und in Schlieren bedeuteten für das Medienhaus einen Ertragsrückgang von 26 Prozent auf 43,8 Millionen Franken, auch der Werbemarktumsatz verlor und ging um zwei Prozent zurück auf 190,7 Millionen Franken. Dem gegenüber stehen allerdings Zunahmen in Höhe von sechs Prozent auf 63,4 Millionen Franken, die auf ein wachsendes Konferenzgeschäft sowie auf die Übernahme der digitalen Plattform Architonic zurückzuführen sind. Auch die Erträge aus dem Lesermarkt seien auf 158,4 Millionen Euro Franken gestiegen (+1,3 Prozent). Für diese Entwicklung zeichneten die wachsende Zahl der Abonnements und die Erlöse aus neuen Produkten verantwortlich; letztere trugen auch zum Wachstum der digitalen Werbemarkterträge bei, die insgesamt um fünf Prozent stiegen. Der Umsatz im Print-Werbemarkt war rückläufig, allerdings in geringerem Ausmaß als der vergleichbare Gesamtschweizer Print-Werbemarkt, so die NZZ. Kennzahlen nennt sie dazu nicht. Insgesamt gingen die Umsätze von 471,1 Millionen Franken im Vorjahr auf aktuell 456,4 Millionen zurück.

Während durch den Verkauf der Druckereien Erträge zurückgingen, sanken auch die Kosten. Insgesamt hat die NZZ-Gruppe den Kostenapparat 2015 um 16,3 Millionen Franken auf 434,8 Millionen gesenkt. Das Minus im Jahr 2014 sei hauptsächlich durch einmalige Abschreibungen und Schliessungskosten im Zusammenhang mit dem Druckzentrum Schlieren entstanden. Hauptsächlich wegen der Übernahme des Werbeverkaufs von Publicitas stieg der durchschnittliche Personalbestand um 104 Vollzeitäquivalente.

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