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Großer Gehaltsreport: Das verdienen die Deutschen – und so wenig die Journalisten

Xing-Gehaltsstudie 2019: Wer verdient wieviel?

Der Standort entscheidet: Stepstone hat die Gehälter der Deutschen verglichen. Wer etwa in Sachen-Anhalt den gleichen Beruf wie ein Hesse ausübt, verdient bis zu 20.000 Euro weniger pro Jahr. Journalisten reihen sich weit hinten ein im Branchenvergleich.

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50.000 Fach- und Führungskräfte hat das Karriereportal Stepstone befragt und im „Gehaltsreport 2016“ interessante Erkenntnisse gewonnen. So verdient der Hesse mit rund 57.000 Euro brutto im Jahr am besten im Bundesvergleich, knapp dahinter liegen die Bayern mit rund 56.800 Euro, am schlechtesten wird im Osten gezahlt mit Sachsen-Anhalt (37.701 Euro) als Schlusslicht.

Besserer Abschluss, besseres Gehalt

Nach Berufsgruppen unterteilt, variieren die Gehälter zudem stark. Absolute Top-Verdiener sind Ärzte (64.110 Euro), noch vor Juristen (63.000 Euro), IT-Fachkräften (57.862 Euro) und Ingenieuren (57.610 Euro). Zu den bestbezahlten Branchen zählen Banken (64.100 Euro), Finanzdienstleister (63.700 Euro) und die Pharmaindustrie (61.600 Euro). Die Platze vier bis sechs entfallen auf die Bereiche Konsum-/Gebrauchsgüter, die Chemie-Branche sowie die Automobilbranche.

Zudem hängt der Lohn stark vom Bildungsgrad ab. Promovierte (65.708 Euro) verdienen am meisten, während Angestellte mit Master-Abschluss (56.601 Euro) nur geringfügig mehr verdienen als Kollegen mit einem Bachelor-Titel (55.585 Euro). Das Studium lohnt sich in jedem Fall: Wer einen Master-Abschluss hat, verdient in der Regel 28 Prozent mehr als Mitarbeiter mit Abitur.

Jobwechsel führt meist zu Gehaltserhöhung

Wer eine Gehaltserhöhung anstrebt, dem ist ein Jobwechsel anzuraten. So fand die Studie heraus, dass der Wechsel in ein anderes Unternehmen bzw. eine andere Anstellung durchschnittlich mit einer Gehaltserhöhung von elf Prozent einhergeht.

Immerhin auf Platz 14 im Branchen-Ranking befinden sich Marketing und PR. Interessant: Am meisten verdient ein Marketingleiter in Rheinland-Pfalz: 53.400 Euro stehen einem deutschlandweiten Durchschnittsgehalt von 49.000 Euro gegenüber. Ausgerechnet in der Agenturen-Metropole Hamburg liegt man mit 48.500 Euro knapp unter dem Bundesdurchschnitt.

Journalisten zählen zu den Schlusslichtern im Ranking

Und was ist mit Journalisten? Die verdienen nach zwei Jahren 29.993 Euro, bekommen mit drei bis fünf Jahren Berufserfahrung 36.360 Euro, steigern sich nach sechs bis zehn Jahren auf 44.957 Euro und verdienen durchschnittlich nach zehn Jahren 47.500 Euro – jeweils einen akademischen Abschluss vorausgesetzt. Das ergibt ein durchschnittliches Gehalt von rund 39.700 Euro – minimal mehr als Lehrer, weniger als das Durchschnittsgehalt im Bereich Gesundheit und Soziale Dienste.

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