Partner von:
Anzeige

964 Mio. Euro im ersten Halbjahr: Sky Deutschland meldet weiter Umsatzwachstum

Sky Deutschland-Chef Carsten Schmidt
Sky Deutschland-Chef Carsten Schmidt

Sky meldet für sein erstes Halbjahr 2015/16 ein Umsatzwachstum von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres habe der Sender 964 Millionen Euro umgesetzt. Zurückzuführen sein dürfte das unter anderem auf steigende Abonnentenzahlen. Was von den Umsätzen am Ende als Gewinn oder Verlust stehen bleibt, hat der Sender nicht bekannt gegeben.

Anzeige
Anzeige

Eigenen Angaben zufolge verzeichneten die Münchener ein “Netto-Neukundenwachstum” von 214.000 Abonnenten. Insgesamt habe man nun in Deutschland und Österreich insgesamt 4,5 Millionen Kunden.

Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/33221 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Sky Deutschland"

(c) obs/Sky Deutschland

Der durchschnittliche Umsatz pro Privatkunde liege bei 35 Euro. Die Kündigungsquote habe mit 9,8 Prozent 1,6 Prozent über dem Vorjahr gelegen.

Anzeige

Über Gewinn- oder Verlust macht Sky Deutschland seit diesem Geschäftsjahr keine Angaben mehr. Hintergrund ist die Übernahme des Senders durch die britische BSkyB, die dazu geführt hat, dass das Unternehmen nicht länger börsennotiert ist und keine detaillierten Ausweisungen mehr vornehmen muss. Zuvor war Sky Deutschland eine direkte Tochtergesellschaft des amerikanischen Mutterkonzerns 21st Century Fox. 21st Century Fox ist mit 39,1 Prozent Großaktionär von BSkyB. Die Überführung von Sky Deutschland und auch Sky Italia unter das Dach der britischen Fox-Tochter bedeutete nicht nur eine vereinfachte Organisationsstruktur, sondern formte auch einen europäischen Riesen im Bezahlfernsehen, was unter anderem die Verhandlungspositionen im Programmeinkauf verbessern dürfte – etwa im Bieterwettbewerb um teure Fußballübertragungsrechte.

Für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Juli bis September 2015) wies die britische BSkyB einen operativen Gewinn von 375 Millionen Pfund aus. Beide Kennzahlen lagen im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Wie viel unterm Strich übrig blieb, teilte der Konzern nicht mit.

In Deutschland und Österreich stand operativ ein Verlust von 8 Millionen Pfund in den Büchern. Sky machte unter anderem gestiegene Kosten für die Übertragung von Fußballspielen der Bundesliga und der Champions League dafür verantwortlich. Sky Deutschland meldete für das vergangene Geschäftsjahr 2014/15 einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (EBITDA) lag damals bei 86. Millionen Euro.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Laut Bilanzbericht in UK 47 EUR Millionen operativer Verust für DE + AT.

    10 Prozent Umwachswachstum ist nichts, wenn man die (gestiegene) 10 Prozent Kündigungsquote gegenüberstellt.

    Durch den Verlust weiterer Sportrechte in 2016 sowie durch die Einführung von Unterbrecherwerbung seit Januar 2016 (keine Abgrenzung bzw. Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Free TV mehr), sollte die Kündigungsquote weiter steigern.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Meedia

Meedia