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„Herausragende Unternehmerpersönlichkeit“: Mark Zuckerberg ist erster Preisträger des Axel Springer Awards

Mark Zuckerberg ist der erste Gewinner des neu gegründeten Axel Springer Awards

Mark Zuckerberg erhält den neu ins Leben gerufenen Axel Springer Award. Der Preis soll ab sofort jährlich an „herausragende Unternehmerpersönlichkeiten aus dem In- und Ausland“ verliehen werden, „die in besonderer Weise innovativ sind, Märkte schaffen und verändern, die Kultur prägen und sich gleichzeitig ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen“.

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Am 25. Februar 2016 wird Mark Zuckerberg den Preis bei einer Verleihung im Berliner Axel-Springer-Haus persönlich entgegennehmen. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer SE: „Wir zeichnen Mark Zuckerberg aus, weil er mit Facebook das wichtigste Kommunikationsmittel einer neuen Generation geschaffen hat. Facebook hat unsere Kultur verändert und bereichert, stellt uns aber auch vor neue Herausforderungen. Jeder kann sich jederzeit vor breitem Publikum über alles äußern. Doch wie geht man mit dieser Macht verantwortungsvoll um? Mark Zuckerberg setzt sich mit dieser Frage intensiv auseinander. Für die Medienwirtschaft ist Facebook ein wichtiger Vertriebskanal geworden. Dabei hat das Unternehmen neue Möglichkeiten entwickelt, wie man mit Kreativen und ihren Verlegern fair umgeht. Unser Preis soll Zuckerberg ermuntern, diesen Weg allen Widerständen zum Trotz weiter zu beschreiten.“

Die Entscheidung über den Preisträger habe der Vorstand der Axel Springer SE nach Vorschlägen von Mitarbeitern des Hauses gefällt, heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns. In den kommenden Jahren soll auch die „breite Öffentlichkeit“ Vorschläge einreichen dürfen. Ein Preisgeld wird Mark Zuckerberg nicht erhalten, da der Axel Springer Award ein „ideeller Preis“ sei.

Mark Zuckerberg selber hatte seinen Berlinbesuch bereits am vergangenen Montag angekündigt. Er wolle sich in Berlin einer öffentlichen Fragerunde stellen, schrieb der 31-Jährige bei Facebook. Das soziale Netzwerk stand in Deutschland zuletzt unter massiver Kritik. Nutzer und Politiker warfen Facebook vor, fremdenfeindliche Kommentare nicht konsequent genug zu löschen. Inzwischen sicherte Mark Zuckerberg eine härtere Gangart zu und setzt dafür zusätzliche Mitarbeiter ein.

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