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“Nur” 6,12 Millionen Zuschauer: “Ich bin ein Star – holt mich hier raus!” fällt auf Staffel-Tief

Jürgen Milski in der RTL-Dschungelshow
Jürgen Milski in der RTL-Dschungelshow

Tolle Zahlen für den neuesten "Tatort" mit Komissar Stellbrink: 9,69 Mio. sahen "Totenstille" - so viele Zuschauer gab es für einen Saar-"Tatort" zuletzt zu Max Palus Zeiten im März 1993. "Anne Will" fiel hingegen danach unter die 4-Mio.-Marke, "Ich bin ein Star" ab 22.15 Uhr sogar auf neue Staffel-Tiefstwerte.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Erfolgreichster Saar-“Tatort” seit fast 23 Jahren

9,69 Mio. Leute sahen also “Totenstille”, den fünften “Tatort” für Kommissar Stellbrink alias Devid Striesow. Und auch wenn man dem Ermittler fast alle nervigen Spleens der ersten Fälle wieder aus der Handlung heraus genommen hat, zündete der Film nicht so richtig. Dennoch: Den Publikum hat er gefallen. Zuletzt erreichte ein “Tatort” aus dem Saarland sage und schreibe vor fast 23 Jahren mehr Zuschauer. Damals kam Kommissar Max Palu mit dem Fall “Kesseltreiben” sogar auf 11,91 Mio. Zuschauer. Im jungen Publikum musste sich “Totenstille” am Sonntag zwar dem RTL-Dschungel geschlagen geben, erreichte mit 3,01 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 21,3% aber dennoch grandiose Zahlen.

2. “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” fällt mit üblichen Sonntags-Verlusten auf Staffel-Tiefstwerte

6,12 Mio. Leute entschieden sich um 22.15 Uhr für den RTL-Dschungel. Im Vergleich zum Samstag waren das rund 1 Mio. weniger, im Vergleich zum bisherigen Staffel-Tief vom vergangenen Dienstag 30.000 weniger. Die Marktanteile – auch die bei den 14- bis 49-Jährigen – lagen mit 23,6% bzw. 33,3% sogar deutlich unter den bisherigen Tiefs des 2016er-Durchgangs. Die aktuelle Staffel bewegt sich damit weiter auf dem Vorjahres-Niveau. “Spiegel TV” kam im Anschluss als Dschungel-Verlängerung noch auf 3,26 Mio. Seher und 22,3%, sowie 1,70 Mio. 14- bis 49-Jährige und 27,2%.

3. “Anne Will” verliert rund 400.000 Zuschauer, fällt unter die 4-Mio.-Marke

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Deutliche Verluste im Vergleich zur Rückkehr auf den Sonntags-Sendeplatz vor einer Woche verzeichnete “Anne Will”. 3,98 Mio. interessierten sich im Anschluss an den zuschauerstarken “Tatort” für den Talk zum Thema “Vorbild Österreich – Braucht auch Deutschland eine nationale Obergrenze?”. Der Marktanteil lag bei soliden 12,8%. Tagsüber lief es für Das Erste deutlich besser: Insbesondere die beiden Biathlon-Weltcup-Staffeln erzielten um 11.30 Uhr und 14.35 Uhr mit 5,03 Mio. und 5,88 Mio. Fans Marktanteile von 30,7% und 28,6%.

4. “Verblendung” chancenlos gegen “Ted” und “Navy CIS”

Bevor RTL um 22.15 Uhr bei den 14- bis 49-Jährigen 33,3% mit dem Dschungel holte, musste man sich mit “Ted” mit deutlich geringeren Marktanteilen zufrieden geben. Immerhin 1,91 Mio. junge Menschen sahen aber zu – ordentliche 13,9%. Damit verwies man Sat.1 und ProSieben auch um 20.15 Uhr auf die Plätze. So kam Sat.1 mit “Navy CIS” um 20.15 Uhr auf 1,87 Mio. und 13,3%, mit “Navy CIS: New Orleans” danach auf 1,68 Mio. und 12,2%. ProSiebens “Verblendung” folgt erst dahinter – mit unbefriedigenden 1,29 Mio. und 10,3%. Die NFL startete um 22.15 Uhr bei Sat.1 mit überschaubaren 7,2% in die lange Halbfinal-Nacht, ab 23.40 Uhr gab es für das letzte Viertel zwischen den Patriots und den Broncos schon 13,6% und in der Nacht für das Match zwischen den Cardinals und den Panthers sogar 20% und mehr.

5. Schwache “Promi Shopping Queen”, schwächere “Ludolfs”

Die drei Sender der zweiten Privat-TV-Liga blieben in der Prime Time unter ihrem Soll. Am wenigsten schlecht lief es dabei noch für RTL II, wo der Film “Vielleicht, vielleicht auch nicht” mit 750.000 14- bis 49-Jährigen immerhin noch 5,5% einfuhr. Vox blieb mit der “Promi Shopping Queen” hingegen bei miesen 5,1% hängen und “Die Ludolfs” kamen bei kabel eins nicht über miserable 3,2% hinaus.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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