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Verkaufsverhandlungen gescheitert: endgültiges Aus für G+J-Magazin Viva

Viva-Erfinder und stern-Herausgeber Thomas Osterkorn

Kurz vor Weihnachten bestätigte Gruner + Jahr auf MEEDIA-Anfrage, dass man das Best-Ager-Magazin Viva nicht weiterführen wolle. Allerdings befanden sich die Hamburger da noch in Verhandlungen mit einem potentiellen Käufer. Aus diesen Gesprächen wurde offenbar nichts. Der Verlag hat sich entschieden, die Markenrechte erst einmal zu behalten.

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Für das Magazin bedeutet dies allerdings erst einmal das endgültige Aus. Das Ende des Projektes kostet allerdings keine Jobs. „Die Redakteure werden zum stern zurückkehren, von wo sie ausgeliehen waren. Gruner + Jahr entwickelt derzeit viele neue Ideen. Wir setzen weiter auf Innovationen – wie zuletzt etwa erfolgreich mit Magazinen wie Barbara, Brigitte Wir oder stern Crime“, erklärte der Verlag bereits vor Weihnachten.

Das Ende des Best-Ager-Hefts überrascht insofern, weil das Projekt des ehemaligen stern-Chefredakteurs Thomas Osterkorn mit so viel Rückenwind gestartet war und auch bei MEEDIA für das Pilotheft gute Kritiken bekommen. Nachdem sich die Testausgabe Ende 2012 überraschend gut verkauft hatte, schickte der Verlag den Titel in Serie. Offenbar gelang es aber nicht, an den starken Wert von 100.000 abgesetzten Heften anzuknüpfen. Auch die Anzeigenbuchung habe zuletzt, so ist zu hören, unter den Erwartungen gelegen.

Zuletzt lag die verkaufte Auflage – laut Verlagsangaben – bei 70.000 Exemplaren. In der IVW ist Viva, das zuletzt sechs Mal pro Jahr erschien, nicht gelistet.

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