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“Höcker, übernehmen Sie!” -Kachelmann beauftragt seinen Anwalt via Twitter (gegen die FR)

Jörg Kachelmann
Jörg Kachelmann

Vor dem Frankfurter Oberlandesgerichgt läuft derzeit der Schadensersatzprozess des Wetterexperten Jörg Kachelmann gegen seine Ex-Geliebte. Die Frankfurter Rundschau muss jetzt mit Post von Kachelmanns Medienanwalt rechnen. Den Auftrag erteilte Kachelmann via Twitter.

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Es geht um den letzten Absatz in einem Artikel der Frankfurter Rundschau zu dem gestrigen Prozesstag. Dort heißt es:

Denn völlig unabhängig von der Schuldfrage hatte sich der Wettermann nicht entblödet, von einer „Opferindustrie“ und „Vergewaltigungskultur“, die in Deutschland an der Tagesordnung sei, zu schwadronieren.

Den begriff “Opferindustrie” erwähnte zumindest Kachelmanns Ehefrau einmal in einem Interview mit dem Spiegel. Das Wort “Vergewaltigungskultur” habe er jedoch nie benutzt, erklärt Kachelmann auf Twitter und fordert seinen Medienanwalt Ralf Höcker auf, “zu übernehmen”.

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Alle Kommentare

  1. Die ewige Jagd auf Kachelmann nervt und beflügelt den Vorwurf der “Lügenpresse”. Wann akzeptieren die Medien in Deutschland endlich, dass nicht sie über Recht und Unrecht entscheiden, sondern allein Richter? Auch das Wort “entblödet” hat in einem Beitrag – nicht Kommentar – nichts zu suchen

    Kachelmann ist freigesprochen worden. Er hat also nie – nochmals nie – die Klägerin im Sinne der Anklage sexuell belästigt. Punkt. Eigentlich müsste sich die ARD zutiefst bei Kachelmann entschuldigen. Schließlich ist der ARD-Wetter-Job futsch – wegen Nichts. Das Ganze nimmt langsam “Wulff”-Züge an.

  2. Ich kann H. Kachelmann einerseits verstehen. Anderseits finde ich es übertrieben, wegen Kleinigkeiten gleich seinen Anwalt zu beauftragen.

    Schade das er nicht darüber stehen kann und sich wirklich wichtigen Sachen widmet. Z.B. sich über seinen wahrscheinlichen positiven Erfolg vor dem OLG zu freuen.

    Er hat soviel erreicht und gekämpft, klar das manche Medien gerne austeilen, was er genauso gut kann. Das sind Kämpfe.

    1. Das “Drüber stehen” ist m.E. das Falsche in einer feministisch dominierten Presselandschaft. Männer sollen immer “drüber stehen”, die schutzbedürftigen Frauen gewähren lassen, Kavalier sein, denn sie sie sind ja “stark” und souverän. Wer so reagiert, bedient zum einen das von Feministinnen vermeintlich abgelehnte Klischee des starken, dominanten (frauenunterdrückenden) Mannes, zum anderen überlässt er dem Feminismus immer mehr das Feld – und nutzt er, um sich immer mehr Sonderrechte herauszunehmen!

      1. Ich sehe das anders. Wenn er weiß, dass er diese Äußerung nicht gemacht hat, braucht er sich darüber nicht aufregen.

        Laß sie doch reden/schreiben, wenn er es besser weiß. Warum regt er sich auf, warum gleich mit Anwalt?

    2. Das “Drüber stehen” ist m.E. das Falsche in einer feministisch dominierten Presselandschaft. Männer sollen immer “drüber stehen”, die schutzbedürftigen Frauen gewähren lassen, Kavalier sein, denn sie sie sind ja “stark” und souverän. Wer so reagiert, bedient zum einen das von Feministinnen vermeintlich abgelehnte Klischee des starken, dominanten (frauenunterdrückenden) Mannes, zum anderen überlässt er dem Feminismus immer mehr das Feld – und der nutzt das, um sich immer mehr Sonderrechte herauszunehmen!

    3. Mit Verlaub, falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist, Herr Franzy, Herr Kachelmann widmet sich die ganze Zeit fleißig “den wirklich wichtigen Sachen”… nämlich dem erneuten Aufbau seines besipiellosen und excellenten Wetterdienstes. Und ich finde es vollkommen legitim und wichtig, dass er Verleumdungen jeder Art entschieden und rechtlich abgesichert widersprechen und verfolgen lässt.

  3. Wenn man verfolgt wie dreist die deutsche Wahrheitspresse immer wieder Kachelmann gefakte Aussagen unterschiebt, dürfte das langfristig ein gutes Einkommen für Kachelmann und seine RAs werden.
    Viel Erfolg damit Herr Kachelmann !

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