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Flüchtlingsjunge Aylan als Grabscher – Debatte um Köln-Karikatur von Charlie Hebdo

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Mit einer Karikatur zu den Kölner Übergriffen in der Silvesternacht hat die französische Satirezeitung Charlie Hebdo heftige Diskussionen in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Die in der jüngsten Ausgabe erschienene Zeichnung nimmt Bezug auf den Tod des Flüchtlingsjungen Aylan im vergangenen Jahr. In der Karikatur wird gefragt: “Was wäre der kleine Aylan geworden, wenn er groß geworden […]

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Mit einer Karikatur zu den Kölner Übergriffen in der Silvesternacht hat die französische Satirezeitung Charlie Hebdo heftige Diskussionen in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Die in der jüngsten Ausgabe erschienene Zeichnung nimmt Bezug auf den Tod des Flüchtlingsjungen Aylan im vergangenen Jahr.

In der Karikatur wird gefragt: “Was wäre der kleine Aylan geworden, wenn er groß geworden wäre?” Als Antwort steht darunter: “Arsch-Grabscher in Köln.”

Auf Twitter äußerten sich Nutzer verärgert über die Zeichnung und kritisierten sie als rassistisch. Allerdings hielten andere entgegen, dass Charlie Hebdo damit eben Rassismus karikiere.

Die Redaktion des Satiremagazins wurde vor einem Jahr von islamistischen Terroristen angegriffen, dabei wurden zwölf Journalisten und Polizisten ermordet. Es eckt mit seinen provokanten Zeichnungen immer wieder an. Vor einigen Monaten hatte schon einmal eine Zeichnung von Aylan für Kritik gesorgt: Damals hatte Charlie Hebdo neben die Leiche des Kindes ein Fastfood-Werbeschild gesetzt und die Szene mit dem Kommentar “So nah am Ziel…” versehen.

Die Bilder des ertrunkenen Jungen auf einem türkischen Strand waren im September um die Welt gegangen.

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Alle Kommentare

  1. Bei diesem Artikel hatte ich Tränen in den Augen. Absolut geschmacklos.
    Es tut mir sehr leid für die arme Frauen in Köln und ich bin dafür das die Täter harte Strafen bekommen oder abgeschoben werden.
    Aber solche Witze auf Rücken eines kleinen verstorben Jungen der nur drei Jahre alt werden durfte finde ich absolut geschmacklos.Der kleine Bub hatte keine Chance und was kann das Kind dafür wenn Er in ein Kriegsgebiet auf die Welt kommt und das es ein Arabisches Kind.
    Ist.Der kleine hat sich das nicht ausgesucht in Syrien geboren zu werden.
    Es ist einfach ein Kind der keine Chance
    hatte Erwachsen zu werden. Seine Eltern
    Wollten nur das er in Frieden und Sicherheit Aufwächst und die gleichen Chancen hat wie ein Europäisches Kind.
    Sehr rassistisch und es hilft den Frauen
    in Köln auch gar nicht weil Sexuelle Gewalt ein weltweites Problem ist das gemeinsam mit anderen Länder bekämpft werden muss.Diese Gewalt
    hat nichts mit Nationalität und Religion
    zu tun hat sondern mit der Machtanspruch der Männer auf die Frauen und mit Gewalt.
    Ich wurde mit 15 Jahren selber von deutschen Schüler sexuell belästigt.
    Das Bild finde ich auch sexistisch die
    Frau lacht als der Mann sie verfolgt.
    Die Welt ist so traurig.
    Grüße aus München.

  2. Unverschämtheit, was sich diese perfiden Franzosen im Namen einer übertrieben Meinungsfreiheit erlauben.

    Die Grabscher die in der Silvesternacht ihr Unwesen getrieben haben sind nie kleine Jungen gewesen, sondern schon als fertig ausgewachsene Unmenschen mit UFOs aus dem All gekommen.
    Das gilt unabhängig von Religion und Herkunft der Grabscher.

    Ich stimme auch zu das der Junge Aylan und seine Eltern nur so Leben wollten wie die Europäer.
    Also indem sie die dritte Welt ausbeuten und überall Kriege anzetteln, damit die europäische Waffen- und Autoindustrie ihr Spiel weiter treiben kann.
    Das macht sie nicht zu besseren Menschen, ganz im Gegenteil.

  3. In Köln haben sehr wenige Respekt vor Frauen, es ist nichts neues das Frauen dort so belästigt werden. Ist zurzeit Top Thema, dauert nicht mehr lange bis alle aufhören über das Thema zu reden, die Flüchtlinge da rein zu ziehen ist für mich unverständlich. Kommt nicht mit bald wird es in ganz Deutschland grabscher geben, denn die gab es schon immer in ganz Deutschland nur war das kein Thema im TV oder Zeitung denkt doch mal darüber nach.

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