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Leser- und Sammlerproteste waren erfolgreich: Motor Presse belebt den Auto Katalog wieder

Der Auto Katalog 2016

Selten verursachte ein MEEDIA-Artikel so viele – seriöse – Kommentare: Das Aus des Auto Katalogs nach 57 Jahren sorgte im vergangenen Jahr bei Sammlern des Nachschlagewerks für emotionale Reaktionen und eine Protestwelle. Die Motor Presse Stuttgart reagierte nun und bringt in diesem Jahr wieder einen Auto Katalog auf den Markt.

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Er war ein Klassiker des Kfz-Print-Segments und ein beliebtes Sammlerobjekt: der jährliche Auto Katalog aus der Motor Presse Stuttgart. So begann unser Artikel im vergangenen Jahr, in dem wir das Aus des 1957 noch als „Die Auto-Modelle“ erstmals erschienenen Auto-Katalogs der Motor Presse Stuttgart verkündeten. „Wir haben uns auf Grund der Schnelllebigkeit bei den einzelnen Modellen und Sondermodellen sowie der zunehmenden Digitalisierung zu diesem Schritt entschlossen“ gab ein Motor-Presse-Sprecher damals MEEDIA zu Protokoll.

Eine Entscheidung, die bei den Sammlern des Katalogs auf völliges Unverständnis stieß. Zahlreiche Kommentare liefen unter unterem Artikel ein – fast durchgehend mit dem Tenor „Der Autokatalog ist seit ich lesen kann Teil meines Lebens, und jedes Jahr freue ich mich auf den Erscheinungstermin im September.“ oder „Das darf es doch nicht geben!! Ich kaufe diese Kataloge seit 1978 und ich geben den Kommentatoren absolut recht, ein solch komplettes Nachschlagewerk ist einzigartig.“

Ein Jahr nach dem Aus des Katalogs rudert die Motor Presse nun zurück. „Selten haben uns so viele emotionale Leserzuschriften erreicht“, so Tim Ramms, Geschäftsbereichsleiter Automobil bei der Motor Presse. Und weiter: „Daraufhin haben wir unsere Entscheidung überdacht und versprochen, 2015 wieder mit dem Autokatalog auf den Markt zu kommen.“ Das ist nun tatsächlich geschehen.

Der Auto Katalog 2016 ist ab sofort für 10 Euro erhältlich. „Das 256 Seiten umfassende Heft lädt den Leser zu einer Reise durch die internationale Welt des Automobils ein. Es zeigt die Modellprogramme der großen nationalen und internationalen Hersteller aus aller Welt und beleuchtet auch das Angebot in Ländern wie China, Japan und Nordamerika, das sich zum Teil deutlich von dem in Europa unterscheidet“, so der Verlag.

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