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Lars Eidinger im Kiel-„Tatort“: Kehrt Serienkiller Korthals ein drittes Mal auf den Bildschirm zurück?

"Tatort"-Kommissar Klaus Borowski (Axel Milberg, l.) mit Killer Kai Korthals (Lars Eidinger)

Als Serienkiller Kai Korthals hat Lars Eidinger bei seiner „Tatort“-Rückkehr am Sonntag wieder vielen Zuschauer das Fürchten gelehrt – möglicherweise nicht zum letzten Mal. „Sofern es hier eine überzeugende Idee gibt, spricht überhaupt nichts dagegen, das weiterzuführen“, sagte NDR-Spielfilmchef Christian Granderath der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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„Wir denken bereits über eine Fortsetzung ‚Das Kabinett des Dr. Korthals‘ nach.“ „Tatort“-Autor und Grimme-Preisträger Sascha Arango recherchiere dafür in der Psychiatrie, so Granderath weiter.

In der am Sonntag im Ersten ausgestrahlten „Tatort“-Folge „Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes“, die 8,57 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 24,0 Prozent) sahen, trafen die Ermittler Klaus Borowski (Axel Milberg) und Sarah Brandt (Sibel Kekilli) erneut auf den so unauffälligen Täter. Korthals hatte bereits vor drei Jahren in der ARD-Kultreihe sein Unwesen getrieben und war den Kieler Kommissaren entwischt – höchst ungewöhnlich für die „Tatort“-Dramaturgie.

Film- und Theaterschauspieler Eidinger kann sich eine Fortsetzung ebenfalls gut vorstellen. Der dpa sagte er: „Es wäre sicher auch mal interessant, eine ganze Reihe zu entwickeln – aus der Perspektive des Serienkillers.“ Vor der Rückkehr am Sonntag hätte er sich auch vorstellen können, „Korthals in einer anderen Stadt mit einem anderen Ermittler-Team zu spielen, um dort vielleicht den ein oder anderen Kommissar aus dem Weg zu räumen.“
(dpa)

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