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Bild-Chefredakteur Kai Diekmann tot im „Tatort“: MEEDIA sprach zuerst mit der Leiche

Tot oder lebendig: Bild-Chef Kai Diekmann spielt im Furtwängler-"Tatort" eine ungewohnt blasse Rolle

Nackt auf poliertem Metalltisch, Brustkorb und Kopf ausgeweidet und seziert: So ist Kai Diekmann am kommenden Sonntag im Hannover-„Tatort“ der ARD zu sehen. Neben Kommissarin Charlotte Lindholm alias Maria Furtwängler spielt der Bild-Chefredakteur eine Leiche. Ein ziemlich blasser Auftritt, meint MEEDIA und hat den Schein-Toten zu seinem Gastauftritt interviewt.

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Wie kam es zu dem Gastauftritt?
Wie ja bekannt ist, wurde der Tatort mit Helene Fischer und Til Schweiger kurzfristig abgesetzt. Da sind Maria Furtwängler und ich natürlich gerne eingesprungen und haben in dieser Woche noch schnell eine Folge Charlotte Lindholm abgedreht.

War es nicht schwer für Sie, sich mit einer Statistenrolle abzufinden?
Mit dieser Statistenrolle muss ich mich als Herausgeber von Bild ja nun für den Rest meines Berufslebens arrangieren. Von daher war der Dreh eine gute Übung.

Wie lief die Zusammenarbeit mit Maria Furtwängler?
Knisternd.

Ist es nicht ziemlich anstrengend, sich tot zu stellen?
Am meisten hat mich beim Totstellen geärgert, dass ich so gar nicht mitbekommen habe, dass die bezaubernde Nora Huetz neben mir lag und auch nicht viel mehr trug als ich.

Waren Sie zum ersten Mal in einer Pathologie?
Nein. Aber ich würde mir wünschen, es wäre das letzte Mal.

Wie geht die Filmkritik von Bild mit Ihrer Rolle um?
Ich fürchte einen dramatischen Verriss im Feuilleton von Bild.

Sind Sie im richtigen Leben ein „Tatort“-Fan?
Immer dann, wenn die Kommissarin Charlotte Lindholm heißt, oder der Tatort in Niedersachsen spielt oder Maria Furtwängler mit von der Partie ist.

Wie werden Leichen im „Tatort“ bezahlt?
Noch schlechter als gestandene Redakteure bei Meedia.

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