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Sommermärchen-Affäre: Alfred Draxler entschuldigt sich beim Spiegel und Klaus Brinkbäumer

Alfred Draxler (l.) entschuldigt sich bei Spiegel-Chef Klaus Brinkbäumer

Sport Bild Chefredakteur Alfred Draxler hat sich in Sachen Sommermärchen-Affäre beim Spiegel und dessen Chefredakteur Klaus Brinkbäumer via Twitter entschuldigt. Draxler hatte nach den Spiegel-Enthüllungen rund um eine schwarze Kasse bei der Vergabe der Fußball WM 2006 den Spiegel stark kritisiert.

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Draxler nannte die Sommermärchen-Geschichte des Spiegel beispielsweise in einem Atemzug mit den Hitler-Tagebüchern.

Am 22. Oktober veröffentliche Draxler eine Story, die der wirren Version vom mittlerweile zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach auffällig glich und in der er sich festlegte, dass die Vergabe der WM nach Deutschland nicht gekauft war. Draxler ging sogar soweit, seine Reputation als Journalist damit zu verknüpfen.

Mittlerweile gibt es neue Erkenntnisse, die tatsächlich den Verdacht nahelegen, dass die Vergabe der 2006er WM nach Deutschland unsauber gelaufen ist. Draxler ruderte bereits in einem Artikel zurück. Nun folgte auch noch auf Twitter eine Entschuldigung in Richtung Spiegel:

Spiegel-Mann Cordt Schnibben kommentierte Draxlers Entschuldigung folgendermaßen:

Beachtenswert: Schnibbens „Und nun?“ in Richtung Draxler wurde u.a. vom aktuellen Bild-Sportchef Walter M. Straten mit einem Herzchen „geliked“.

Update: Die Erklärung für das Herzchen von Herrn Straten:

(swi)

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