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Springer zieht erste Anti-AdBlocker-Bilanz: Zwei Drittel aller Werbemuffel haben bei Bild.de die Blocker abgestellt

Die treibenden Kräfte hinter der AdBlocker-Initiative: Bild.de-Chefredakteur Julian Reichelt und Bild-Geschäftsführerin Donata Hopfen

Diese Zahlen überraschen dann doch. Im Zuge der Bilanz-Pressekonferenz der Axel Springer SE äußerte sich Vorstandschef Mathias Döpfner auch zur Anti-AdBlocker-Initiative von Bild.de. So verriet der CEO, dass rund zwei Drittel aller AdBlocker-Nutzer bei Bild.de die Werbesperren ausgeschaltet hätten.

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Damit hätte Bild.de zwar leicht an Reichweite verloren, dafür aber ein erhebliches Plus an vermarktbaren Visits erreicht. Diese sollen sich insgesamt auf rund drei Millionen belaufen. Wie viele Nutzer dazu ihre Werbe-Blocker tatsächlich ausstellen mussten, verrät Döpfner jedoch nicht.

Mitte Oktober hatte sich Bild.de entschlossen, allen Nutzern von AdBlockern keine Inhalte mehr zu zeigen. Seitdem müssen die Werbemuffel die entsprechenden Plug-Ins ausstellen, Bild.de „whitelisten“ oder ein neues, spezielles Abo abschließen, um die Storys des Boulevard-Portals zu lesen. Kostenpunkt: 2,99 Euro pro Monat. Laut Döpfner wurden allerdings bislang nur recht wenige dieser neuen Abos abgeschlossen.

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