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Wer bockt wird geblockt: Washington Post sperrt AdBlock-Nutzer aus

Die Washington Post testet derzeit verschiedene Strategien, um gegen Ad-Blocker vorzugehen. In einem der möglichen Szenarien, dreht die US-Plattform nun einfach den Spieß um. Wer mithilfe von Software Werbeanzeigen unterdrückt, bekommt auch keine Inhalte mehr.

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Da dürften AdBlock-Nutzer nicht schlecht gestaunt haben. Denn sie können nun keine Inhalte der Washington Post mehr sehen. Die Zeitung von Amazon-Gründer Jeff Bezso sperrt sie einfach aus. Wie BuzzFeed zuerst berichtet hat, testet die US-Plattform Mittel und Wege den Lesern begreifbar zu machen, dass die Banner die kostenlosen Inhalte bezahlen.

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Eine andere Option wäre eine Art Kompromiss. Durch Eingabe ihrer E-Mail-Adresse dürfen die Werbe-Verweigerer wieder auf die Artikel zugreifen und den AdBlocker aktiviert lassen. Allerdings bestellen sie damit einen Newsletter der Redaktion.

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Ein Sprecher erklärte gegenüber BuzzFeed: „Viele Menschen erhalten unseren Journalismus immer noch kostenfrei und die Werbung deckt nur einen Teil der Kosten ab… Ohne diese Einkommen wären wir aber unfähig Journalismus zu machen, wie ihn die Leser von uns erwarten. Deshalb testen wir verschiedene Ansätze.“

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