Anzeige

Jetzt spricht LeFloid über sein Merkel-Interview: „Muss Enthüllungen durch ‚echte‘ Journalisten verpasst haben“

LeFloids Antwort auf seine Kritiker braucht keine Worte.

Eine Woche nachdem LeFloid sein Interview mit der Bundeskanzlerin online gestellt hat, meldet sich der YouTuber nun mit einem Video, in dem er auf die teils massive Kritik eingeht. Sein Fazit: „Da muss ich wohl die ganzen heftigen und weltverändernden Enthüllungen über Merkel in letzter Zeit durch echte Journalisten verpasst haben.“

Anzeige

LeFloid drückt seine Meinung über die Kritik an seinem Interview mit einer eindeutigen Geste aus (s. Foto oben) und erklärt seinen Zuschauern dann, was sein Problem ist. „Im Vorhinein wurde mir oder euch – denn es waren ja eure Fragen – unterstellt, das Interview wird scheisse, denn es werden ja nur Fragen wie „Xbox oder Playstation?“ gestellt werden. Im Nachhinein wurde vorgeworfen, das Interview war trotzdem scheisse, denn LeFloid hat verdammte Axt nochmal keine mehrjährige Berufserfahrung, es war sein verficktes erstes Interview – und das mit dem Endboss.“

LeFloid weiter: „Klar war ich schweine-nervös. Aber was wollte ich? Ich wollte der Kanzlerin eure Fragen stellen. Habe ich gemacht. Dass danach nicht die Welt explodiert ist; oh. Da muss ich wohl die ganzen heftigen und weltverändernden Enthüllungen über Merkel in letzter Zeit durch echte Journalisten verpasst haben.“ Er selbst stehe dafür, mit Jugendlichen in Kontakt zu treten, die sich eigentlich nicht für Politik interessieren, erklärt LeFloid weiter. Dieser Aufgabe sei er nachgekommen. Einsichtig gegenüber der Kritik zeigt er sich kein bisschen.

LeFloid führte vorvergangene Woche ein Interview mit Kanzlerin Angela Merkel, das am darauffolgenden Montag im Internet erschien. Die Fragen an Merkel sammelte der YouTube-Star zuvor im Social Web. Nach Veröffentlichung des Interviews erntete LeFloid teils harsche Kritik, weil er sich zum PR-Instrument habe machen lassen. Vor allem die klassischen Medien und Profi-Journalisten gingen mit dem 27-Jährigen hart ins Gericht, weil er der Kanzlerin zu viel Raum gegeben und sie immer wieder bestätigt habe.

Das Merkel-Video wurde innerhalb der ersten 48 Stunden mehr als 2,5 Millionen Mal aufgerufen und steht bei mittlerweile über drei Millionen Views. Die Zielgruppe LeFloids sind vor allem jüngere Zuschauer, was auch Grund für die Interviewzusage gewesen sein dürfte.

In seiner Stellungnahme verteidigt LeFloid indirekt auch seine unkritische Haltung gegenüber der Kanzlerin: „Hunderttausende haben dieses Interview gesehen, Hunderttausende haben Antworten auf ihre Fragen bekommen und Hunderttausende werden auch nach diesem Interview garantiert nicht CDU wählen – mich eingeschlossen.“

Anzeige