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Klicks und Quoten für Merkel-Interviews: 1,5 Mio ARD-Zuschauer vs. 3,1 Mio YouTube-Klicks

Zwei Merkel-Interviews, zwei Reichweiten

Am Sonntag wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen der ARD-Sommerinterviews in Berlin befragt. Rund eine Woche zuvor lief das viel beachtete Merkel-Interview des YouTubers LeFloid. Welches Interview hatte mehr Zuschauer? Konkret lässt sich dies wegen unterschiedlicher Mess-Methoden nicht beantworten. Beide Interviews kommen aber auf beachtliche Reichweiten.

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1,55 Millionen Deutsche haben im Durchschnitt die komplette ARD-Sendung mit dem Merkel-Interview am Sonntag im Ersten gesehen. Das Interview des YouTubers LeFloid wurde am vergangenen Montag im Internet veröffentlich und hat bislang dort über 3,1 Mio. Klicks generiert.

Hat LeFloid mit seinem Merkel-Interview also doppelt so viele Menschen erreicht wie die ARD? Nein! Man kann Web-Klicks nicht mit TV-Quoten vergleichen. Bei YouTube wird jeder Klick auf den Play-Button des Videos gezählt, egal ob das Video danach nur ein paar Sekunden oder ganz bis zum Ende geschaut wird. Durchschnittlich 1,55 Mio. haben das komplette Merkel-Interview in der ARD gesehen.

Nimmt man Wegzapper hinzu, wäre die Zahl beim ARD-Interview also höher. Und würde man Wegklicker herausrechnen, wäre die Zahl beim LeFloid-Interview also deutlich kleiner.

Tatsache ist aber auch, für solch ein trockenes Thema wie ein Merkel-Interview, sind beide Zahlen für ihr jeweiliges Medium eine durchaus beachtliche Reicheweite. Und man kann davon ausgehen, dass das YouTube-Publikum von LeFloid deutlich jünger war, als die Zuschauer beim Merkel-Interview in der ARD.

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