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Zur Griechenlandkrise: taz bloggt zeitweise auch auf Englisch

Um auf europäischer Ebene diskutieren zu können, braucht es eine gemeinsame Sprache. Damit auch eine europäische Debatte entstehen kann, braucht es eine gemeinsame Sprache. Aus diesem Grund will die taz künftig ausgewählte Artikel in englischer Sprache veröffentlichen.

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Eine lobenswerte Initiative, denn bislang wird die europäische Debatte vorrangig von englischsprachigen Medien geführt. „Die Griechenlandkrise macht auch uns Journalisten die Notwendigkeit einer europäischen Dimension in der Berichterstattung deutlich“, erklärt Chefredakteur Andreas Rüttenauer im taz-Hausblog. „So wie wir mit großem Interesse die Gedanken unserer KollegInnen aus Spanien, Slowenien, Italien und nicht zuletzt Griechenland lesen, möchten wir auch LeserInnen in ganz Europa die Möglichkeit geben, nachzuvollziehen, worüber wir in Deutschland diskutieren.“

Veröffentlicht werden sollen die Artikel sowohl auf taz.de als auch auf der Blogplattform medium.com. Den Auftakt macht der Text „Europas hilflose Linke“ von Ambros Waibel. Wie lange das Experiment läuft, ist noch nicht klar. „Warum nur in Englisch“, werden vermutlich einige fragen. Weil eine Übersetzung in alle europäischen Sprachen für die taz zu teuer gewesen wäre, hätte man sich entschieden, „die Texte in das in Europa am weitesten als Zweitsprache verbreitete Englische zu übertragen, in der Hoffnung, damit ein möglichst breites Publikum ansprechen zu können.“

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