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WWM-Blamage: Jauch kontert Facebook-Kritik wegen unterlassener Hilfeleistung bei 50 Euro-Frage

Riesen statt Schäfer: Die "WWM"-Kandidatin flog nach 45 Sekunden aus der Show. Foto: RTL.

Das muss man erst einmal schaffen: Ein Quizmaster hilft einer Kandidatin nicht bei der ersten Frage und schafft es damit zwei Tage hintereinander auf die Titelseite der Bild. Günther Jauch gelang dieses Kunststück. Tatsächlich ist die Frage allerdings nicht ganz so banal, warum er Tanja Fuß nicht vor dieser öffentlichen Demütigung bewahrte. Denn bislang hievte er noch jeden über die 50 Euro-Hürde.

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Für sein Verhalten musste sich Jauch – vor allen in den Sozialen Netzwerken – derart viel Kritik anhören, dass der TV-Moderator sich tatsächlich gezwungen sah, sich noch einmal öffentlich zu rechtfertigen. Seine Erklärung gegenüber Bild: „‚Wer wird Millionär?‘ ist ja von Haus aus keine Wohltätigkeitssendung, in der es eine Garantie auf leistungslose Gewinne gibt. Wenn ich jedem automatisch bei jeder Antwort über die Hürde helfe, ist der Reiz der Sendung dahin. Die Kandidatin hatte ja mehr als eine Möglichkeit, sich zu korrigieren.“

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Wie sehr die Kritik bei Facebook & Co. den Moderator dann doch nervte, immerhin richteten Spaßvögel gleich nach der Sendung schon eine Fanseite bei Facebook ein, zeigt das zweite Zitat, das er Bild in den Block diktierte: „Es liegt in der Natur der sozialen Medien, dass nicht nur gegensätzliche, sondern auch absolut extreme Meinungen vertreten werden. Deshalb macht man es für einen Teil der Netzgemeinde ohnehin immer falsch.“

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