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Schweizer Anti-Peta-Rebellen posieren nackt für Pelz – und alle finden’s gut

Andere Länder, anderer Themenzugänge. In Deutschland hätte diese Geschichte längst für einen „Mega-Shitstorm“ (Bild-Sprech) gesorgt. Anders in der Schweiz: Dort zieht die Story „Jägerinnen posieren fast nackt für heimischen Pelz“ hunderte positive Kommentare.

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Schuld an allen ist Peta. Der Jäger und Fotograf Josef Griffel ärgerte sich dermaßen über die Anti-Pelz-Kampagnen der internationalen Tierschutz-Organisation, bei denen sich ständig andere Promis für die gute Sache nackt fotografieren lassen, dass er ein Gegenprojekt startete.

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So lichtete er Aargauer Jägerinnen ab, die nichts außer Fuchspelz tragen. Damit soll gezeigt werden, dass die schweizer Jäger nur gegen Pelze sind, die aus tierquälerischer Zucht kommen: „Aber das Pelztragen generell verteufeln, ist falsch“, zitiert 20 Minuten Griffel.

Die Reaktionen auf die Aktion? Fast durchweg positiv. So heißt es in den Kommentaren: „Bei unserem Fuchsüberschuss funde ich nicht tragisch, wenn das erledigte Tier noch „weiterverwendet“ wird und nicht direkt in der Kadaverstelle landet“, „Ich hab zuhause ein selbstgemachtes cape mit einem kragen aus hasenfell….“ oder auch „Hübsche junge Frauen, sehr schön! Und ihr Anliegen ist erst noch sympathisch“.

In Deutschland dagegen wären die bösen, gehässigen und wütenden Kommentare klar in der Überzahl.

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