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Prinzessinnenreporter: die pinke Antwort auf die Krautreporter

Kraut? Das ist zu männlich! Deswegen gibt es jetzt Prinzessinnenreporter, die "visionäre crossmediale Multiplattform-Strategie für das nächste Jahrtausend, die crowdgestützte Infoeliten-Basis für den Digital Native auf der Suche nach state of the art-Nachspür-Reportagen" - mit Ex-Titanic-Chefredakteur Leo Fischer. Achtung, Satire!

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Schon die Grundsätze der Prinzessinnenreporter stimmen zuversichtlich. Dort heißt es unter anderem:

§ 1. Der Online-Journalismus ist immer noch kaputt.
§ 2. Das ist nicht gut.
§ 3. Macht aber nichts, denn bald gibt es ja “Prinzessinnenreporter”, die letzte Bastion gegen die Horden der Finsternis.

Was Prinzessinnenreporter nun letzten Endes ist, lässt sich nur schwer beantworten. Vor allem ist es pink. Es hat eine Krone. Die Kurzform für das Prinzessinnen-Hauptquartier lautet PR♕HQ. Die Webseite beschäftigt sich unter anderem mit Themen wie Dendrophilie (sexuelles Verlangen nach Bäumen).

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Für das Projekt verantwortlich zeichnen die Jungle-World-Redakteurin Elke Wittich, die freie Journalistin und Autorin Ramona Ambs, die Journalistin Marit Hofmann und Ex-Titanic-Chefredakteur Leo Fischer, der sich von dem Projekt erhofft, “mit ganz vielen jungen Männern in Kontakt kommen, die auf den entscheidenden Karrieresprung warten”.

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