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Twitter-Fauxpas: Kai Diekmann veröffentlicht Privatadresse von Herbert Grönemeyer

Am Dienstag twitterte Bild-Chef Kai Diekmann einen Screenshot des Spiegel-Berichtes mit dem Titel „Grönemeyer gewinnt gegen Bild“ und veröffentlichte außerdem das dazugehörige Schreiben des Landgerichts Köln. Doch dabei ist ihm ein gewaltiger Fauxpas unterlaufen: Er veröffentlichte aus Versehen die Privatadresse des Sängers.

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Vor einem Monat untersagte das Landgericht Köln der Bild-Zeitung, ein Paparazzi-Video von Herbert Grönemeyer zu veröffentlichen. Die Aufnahmen zeigten, wie der Sänger angeblich einen Fotografen am Kölner Flughafen angreift. Im Januar berichtete Spiegel Online über den „Sieg“ von Grönemeyer gegen die Boulevardzeitung. Am Dienstag Morgen twitterte Bild-Chef Kai Diekmann ein Foto dieses Artikels zusammen mit dem Screenshot eines Spiegel-Berichts über das Presserecht – und einem dritten Foto, das den Beschluss des Landgerichts Köln zeigte. Wie das Medienmagazin DWDL berichtet, war auf diesem Bild die komplette Adresse von Herbert Grönemeyer zu sehen.

Kai Diekmann veröffentlichte den Tweet um kurz vor sieben Uhr. Kurz darauf flatterte bei ihm ein Schreiben von Grönemeyers Anwalt ins Haus, das den Chefredakteur aufforderte, den Tweet zu löschen – was er auch tat. Gegen elf Uhr twitterte er den selben Inhalt noch einmal, schwärzte aber vorher die Adresse des Sängers. Auf Nachfrage von DWDL bei Twitter, ob er den „Fauxpas mit der veröffentlichen Adresse von Herrn Grönemeyer kommentieren“ wolle, antwortete er umgehend:

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