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Reporter ohne Grenzen verurteilen Legida-Angriffe auf Journalisten

Pegida-Proteste: Vorbild für die am Mittwoch durchgeführte Legida-Demo

Am Rande der Demonstration „Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Legida) kam es offenbar zu Drohungen und Angriffen auf Journalisten. So seien Vertreter der „Lügenpresse“ beschimpft, bespuckt und verprügelt worden. Zwei erstellten Anzeige.

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„Diese Angriffe zeigen, wie kurz der Weg von ‚Lügenpresse‘-Rufen zur Gewalt ist“, so Michael Rediske, Vorstandssprecher der Reporter ohne Grenzen. Und weiter: „Wer Journalisten bedroht oder angreift, vergreift sich am Grundrecht der Pressefreiheit.“

Verschiedene Medien wie die Leipziger Volkszeitung, Radiosender und Publikative.org hatten von den Übergriffen berichtet. So hätte es Angriffe aus Reihen der Legida-Anhänger gegeben und auch die Ordner der Demonstration hätten Fotografen bedrängt und bepöbelt. Sätze wie „Wenn wir hier fertig sind, kriegst Du eine auf’s Maul!‘ hätte es von Seiten der Ordner gegeben.

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