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ARD-Nonnen rächen sich an „James Bond, „Game of Thrones“ nur Mittelmaß

"Um Himmels Willen"

Nachdem die Free-TV-Premiere von „Sykfall“ vor einer Woche auch die erfolgsverwöhnten ARD-Serien besiegt hatte, gelang das „Ein Quantum Trost“ diesmal nicht. Trotz toller Quoten verlor man gegen „Um Himmels Willen“ und „In aller Freundschaft“. Überraschend blass lief die Staffel-Premiere von „Game of Thrones“ bei RTL II.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. ARD besiegt mit „In aller Freundschaft“ und „Um Himmels Willen“ den erneut starken „James Bond“

Dass die Wiederholung von „Ein Quantum Trost“ nicht an die grandiosen „Skyfall“-Zahlen heran kommen würde, war schon vorher klar. Fast 8 Mio. sahen den vor einer Woche. Doch auch „Ein Quantum Trost“ war für das ZDF ein voller Erfolg: 5,33 Mio. schalteten ein – tolle 16,8%. Gegen die ARD-Serien reichte das aber nicht ganze: Mit 5,67 Mio. und 5,63 Mio. Sehern setzten sich „In aller Freundschaft“ und „Um Himmels Willen“ an die Spitze, erzielten dabei 17,7% und 17,5%. „Bond“ holte sich dafür den Sieg in den jungen Zielgruppen: mit 3,41 Mio. 14- bis 59-Jährigen (19,0%), bzw. 1,88 Mio. 14- bis 49-Jährigen (16,3%).

2. „Game of Thrones“ startet schwächer als zuletzt, „Hunted“ floppt

RTL II hatte sich auf jeden Fall bessere Quoten erhofft als die nun erreichten: Die vierte Staffel der Fantasyserie „Game of Thrones“ lief dort nur mittelmäßig an. 730.000 14- bis 49-Jährige sahen Folge 1 um 20.15 Uhr, 750.000 Episode 2 um 21.25 Uhr und 670.000 Folge 3 um 22.30 Uhr. Um 20.15 Uhr reichte das nur für einen Marktanteil von 6,4%, um 21.25 Uhr für einen von 6,9%. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt von RTL II liegt derzeit bei ähnlichen 6,4%. Erst um 22.30 Uhr ging es mit 9,1% weit über das Sender-Mittelmaß hinaus. Und noch ein Vergleich: Staffel 3 begann im Februar 2014 an einem Freitagabend: Damals gab es schon um 20.15 Uhr 9,0%, danach für drei weitere Folgen 8,1%, 9,5% und 11,5%. Die spannende Thriller-Serie „Hunted“ floppte am Dienstag im Übrigen komplett: Nach den 9,1% für „Game of Thrones“ erzielte sie mit zwei Episoden ab 23.35 Uhr jeweils nur 4,3%.

3. Vox scheitert mit kompletter Prime Time

Zu den Verlierern des Abends gehört ganz eindeutig Vox. Dort lief nichts zusammen. So schalteten um 20.15 Uhr nur 590.000 14- bis 49-Jährige „Die tierischen 10“ ein – unschöne 5,2%. Die neue Reihe „Secret Dancer“ wollten danach gar nur 390.000 junge Menschen sehen – desaströse 3,4%. „Liebe und andere Dramen“ kam schließlich mit 280.000 auch nur auf 3,5%, lief damit noch viel schwächer als bei der Premiere vor einer Woche. Auch kabel eins kann nicht zufrieden sein: „Die Wildnis und ich – Die Abenteuer des Richard Gress“ kam mit 430.000 jungen Zuschauern auf unschöne 3,8%.

4. Sat.1 besiegt bei den 14- bis 49-Jährigen RTL und ProSieben

Zufrieden kann Sat.1 sein: Die Premiere des Films „Heiter bis wolkig“, der im Herbst 2012 mit 311.000 Kino-Besuchern nicht gerade ein Blockbuster war, verlief im Free-TV nun sehr gut: 1,54 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten für tolle 13,6% und den Sieg gegen RTL und ProSieben. So erreichte „Bones“ bei RTL mit zwei Folgen nur 12,7% und 13,2%, ProSieben kam mit viermal „Two and a half Men“ nur auf 9,9% bis 11,8%. „The Big Bang Theory“ steigerte die ProSieben-Marktanteile nach 22 Uhr aber auf 14,3% und 16,9%, „TV total“ war mit 16,2% ebenfalls erneut ein Erfolg.

5. BR schlägt „Game of Thrones“ im Gesamtpublikum mit altem Münster-„Tatort“

Die Nummer 1 der kleineren Sender war in der Dienstags-Prime-Time das Bayerische Fernsehen. 1,35 Mio. sahen den drei Jahre alten „Tatort: Zwischen den Ohren“ aus Münster – mehr also als parallel dazu „Game of Thrones“ bei RTL II. Über die Mio.-Marke sprang später auch noch die SWR-Serie „Hannes und der Bürgermeister“ mit 1,26 Mio., sowie um 20.15 Uhr das NDR-Magazin „Visite“ mit 1,18 Mio. Stärkstes Pay-TV-Programm war am Dienstag der Sky-Cinema-Film „Escape Plan“, den um 20.15 Uhr 130.000 (0,4%) einschalteten.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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