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„Bei Wallraff Zuhause ist es sicher sehr dreckig“: Twitter-Reaktionen auf „Team Wallraff“

Am Montag zeigte RTL den zweiten Teil der Undercover-Recherchen von Günter Wallraff und seinem Team bei Burger King – oder vielmehr bei dem Franchisenehmer der Fast-Food-Kette Yi-Ko-Holding. Unter dem Titel „Team Wallraff – Reporter prüfen nach“ sollte herausgefunden werden, ob sich die Standards nach den Enthüllungen der ersten Recherche verbessert haben. Das Ergebnis: die Missstände sind größtenteils die selben geblieben. Anstatt Entrüstung herrschte am Montag Abend vor allem Spott in den sozialen Netzwerken – wohl auch, weil Burger King der Holding bereits vergangene Woche fristlos gekündigt hat.

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Etikettenschwindel, Arbeiten ohne Schutzhandschuhe und katastrophale Mitarbeiterverträge: Mit diesen Enthüllungen in der RTL-Sendung sorgten der Journalist Günter Walraff und sein Reporter-Team Anfang des Jahres für einen Skandal. Drei Monate später überprüften sie wieder undercover, ob sich die Verhältnisse – wie versprochen – gebessert haben. Doch tatsächlich hat sich wenig bis nichts geändert. Vor zehn Tagen hat der Enthüllungsjournalist die Fast-Food-Kette mit den Ergebnissen der Recherche konfrontiert – woraufhin Burger King dem Franchisenehmer Yi-Ko-Holding vergangene Woche fristlos kündigte.

Lösten die ersten Ekel-Enthüllungen noch einen Social-Media-Shitstorm sondergleichen aus, wurde während der Sendung am Montag vor allem über die Zustände gespottet. Schließlich war die Kündigung der Holding schon vor Ausstrahlung bekannt.

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