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Big Brother is listening: Alexa, Amazons neue Lautsprecher-Wanze

Amazon Chef Jeff Bezos mit Echo

Lautsprecher, Wanze oder Siri für das Wohnzimmer? Amazons neuester Produktstreich spaltet jetzt schon das Web und die Kommentatoren-Meinungen. Mit Echo präsentierten die US-Amerikaner einen Lautsprecher, der nicht nur Musik abspielt, sondern auch zuhören kann. Die Besitzer können mit der Box kommunizieren. Dazu nimmt die schwarze Röhre allerdings alles auf, was in dem Zimmer gesprochen wird, indem sie steht.

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Heißt: Alle Geräusche und Wörter, die seine insgesamt sieben Mikrofone einfangen können, werden an einen Amazon-Server geschickt. Nur so kann die Box, die auf den Namen „Alexa“ hört, auch wirklich auf einfache Fragen, wie nach dem Wetter oder nach Lexikon-Wissen antworten. Diese Features zusammen mit dem Werbeslogan „Always ready, connected and fast“ dürfte reichen, um Datenschützer Albträume zu bereiten. Tatsächlich klingt das Konzept hinter der Box wie ein Schlaraffenland für Überwachungsprofis, Ermittlungsbehörden und Geheimdienste.

Ähnlich wie bei Siri wird der Lautsprecher mit dem Aussprechen seines Namens, in diesem Fall „Alexa“, aktiviert. Die neue Echo-Technik soll Sprachbefehle auch dann erkennen können, wenn sich im Raum andere Menschen unterhalten, Musik gespielt wird oder ein Film läuft.

Zum Start gibt es Echo ausschließlich in den USA. Der Preis liegt bei 199 Dollar. Prime-Kunden zahlen dagegen nur 99 Dollar. Allerdings ist noch unklar, wie genau der Verkauf von statten geht. In den kommenden Wochen sollen nur ausgewählte Kunden per E-Mail eine Einladung zum Kauf bekommen.

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