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Aschendorff will bei Münstersche Zeitung die Hälfte der Belegschaft einsparen

Auf die Mitarbeiter der Münsterschen Zeitung (MZ) kommen harte Zeiten zu: Am Montag hat der neue Eigentümer, die Unternehmensgruppe Aschendorff, bekanntgegeben, die Belegschaft um 50 Prozent streichen zu wollen. Auch ein Drittel der Zusteller soll gehen. Die Maßnahme sei „unausweichlich“, so der neue Inhaber. Anderenfalls drohe der Tageszeitung das Aus.

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Aschendorff hat die Zeitung gerade erst vom Dortmunder Medienhaus Lensing übernommen. Das Geschäft war wegen eines drohenden Monopols umstritten, wurde unter dem Vorbehalt einer Sanierungsfusion aber vom Bundeskartellamt genehmigt. Aschendorff gibt auch die im Münsterland erscheinenden Westfälischen Nachrichten heraus. Dass Sparmaßnahmen folgen würden, war abzusehen. Nach Verlagsangaben ist die Münstersche Zeitung „angesichts von Millionen-Verlusten in den zurückliegenden Jahren aus eigener Kraft schon lange nicht mehr überlebensfähig“. Dies war auch für Lensing der Beweggrund, sich von der Zeitung zu trennen.

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Der Personalabbau soll „so sozialverträglich wie möglich“ stattfinden. Betroffen ist rund die Hälfte der 72 Beschäftigten, auch ein Drittel der 240 Zeitungszusteller soll weichen, so Aschendorff. Einen Sozialplan gibt es noch nicht. „Alternativ wird der Eintritt in eine Transfergesellschaft angeboten“, heißt es.

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