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Topshop, La Perla und Co.: Modelabels empören Frauen mit Mager-Mannequins

Empörung ist derzeit groß in „Mode“: Erst erzürnte Zara die Gemüter mit Hemden in KZ-Optik, jetzt bringt das Modelabel Topshop die Frauen im Social Web auf die Barrikaden.

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Die kritisieren, dass die ausgestellten Puppen in den Stores der Modekette völlig unrealistische Maße  (8 – 10) hätten. Unter dem Hashtag #poorbodyimage sammeln sie Bilder von Mannequins mit spindeldürren Beinen.

Topshop reagierte und beruft sich darauf, dass es sich um Standardmaße handle.

„Die angesprochene Puppe ist bereits seit vier Jahren im Einsatz und hat die Standard-UK-Größe 10 zur Basis. Mit 1,87 Meter ist sie größer als das Durchschnittsmädchen. Die Form ist stilisiert, um einen stärkeren visuellen Eindruck zu erzielen.

Die Mannequins sind aus solidem Fieberglas gefertigt. Damit die Kleidung passt, muss die Form der Puppen bestimmte Maße haben, damit man sie noch anziehen kann. Hierbei handelt es sich nicht um die Darstellung eines normalen weiblichen Körpers.“

Mittlerweile melden sich andere Frauen zu Wort und posteten Bilder von sich abzeichnenden Rippen und schmächtigen Taillen. Dieses Mal stammen die Mannequins unter anderem von Glassons und La Perla.

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