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Knapp 170.000 Euro Gewinn: So viel Geld bekommen die „Stromberg“ Crowdfunder

Der Papa hätt’s nicht besser machen können: Seit März machen die Crowdfunding-Investoren von „Stromberg – der Film“ Gewinn. Pro verkaufter Karte beteiligen die Produzenten die Geldgeber der Crowdfunding-Kampagne mit einem Euro, ab einer Million Zuschauer gab es 50 Cent pro Eintrittskarte. Jetzt, acht Monate nach der Premiere, ist Zahltag.

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Eine Million Euro sammelten die Produzenten von Brainpool 2011 von rund 3.300 Geldgebern ein. Je nach Beitrag (von 50 bis 1.000) Euro erhielten die zahlenden Stromberg-Fans unterschiedliche Gegenleistungen wie Premierenkarten oder eine Erwähnung im Abspann. Sie alle bekamen aber eines: eine Gewinnbeteiligung. Nachdem die Kosten – bereits nach einem Monat – eingespielt waren, machten die Investoren pro Karte 50 Cent Gewinn. Nun haben die Produzenten Kassensturz gemacht: 169.607,50 Euro haben die Crowdfunder in den ersten sechs Monaten Gewinn gemacht. Je nach Beteiligung wird der nun ausgeschüttet.

Insgesamt kann der Stromberg-Film auf allen Seiten als Erfolg verbucht werden. Schon der Kinostart von “Stromberg – der Film” machte Hoffnung auf ein Gewinngeschäft: 260.000 Menschen sahen ihn am Premieren-Wochenende im Februar. Wer 2011 mit 1.000 Euro einstieg, bekommt derzeit 1.169,61 Euro ausgezahlt und macht einen Gewinn von 169,61 Euro. Pro Jahr entspricht das etwa 5 Prozent Rendite. Nicht übel.

Auch nach der Ausschüttung werden die Stromberg-Investoren weiter verdienen – immer dann, wenn es zum Ticketverkauf kommt. Beispielsweise bei Sondervorstellungen wie Open Air Kinos. Die nächste Ausschüttung ist Ende Februar geplant.

Neben den Crowdfundern beteiligten sich auch die Film-und Medienstiftung NRW, der Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und die Filmförderungsanstalt (FFA) am Stromberg-Film. Bald soll der Versicherungs-Angestellte mit seinem Film auch auf die Fernseher kommen. Die Rechte an der Ausstrahlung hat ProSieben, ein Sendetermin steht aber noch nicht fest. 

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