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Oans, zwoa, Photoshop: HAZ blamiert sich mit retuschierten Tatoos von Miss-Dirndl

An dieses Dirndl-Dekolleté legte die Grafik der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) aber zünftig Hand an. Weil den Hannoveranern die Miss Dirndl offenbar zu viel Tatoos, statt nur nackter Haut zeigte, retuschierten die Print-Profis einfach die entsprechenden Stellen. Dumm nur, dass das Schwesterblatt Neue Presse das Original-Bild zeigt.

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Aufgefallen ist der Photoshop-Faupax Vera Koenig. In ihrem ersten Tweet unkt sie, dass eine Miss Dirndl mit Tattoo nicht ins HAZ-Weltbild passen würde.

In einem zweiten Tweet verteidigt sie erst die Frau und legt dann noch einmal nach und schreibt: „Wer sich mit Tattoos gefällt – na schön. Das ist locker! Nicht sie einfach zu entfernen. Das ist unvereinbar mit journalistischem Ethos.“

Die Redaktion der HAZ störte sich jedoch nicht von Anfang an an den Tatoos der Siegerin des Miss Dirndl-Wettbewerbs. Zumindest in der Online-Berichterstattung war die 36-Jährige auch schon im Original zu sehen.

Update (15.40 Uhr):
via Twitter hat die HAZ mittlerweile zugegeben „zu spießig“ gewesen zu sein.

Update (20. September):
Nach der Entschuldigung legt die HAZ nun auch publizistisch nach und zeigt die Miss Dirndl noch einmal. Diesmal ganz authentisch und im Interview.
Bildschirmfoto 2014-09-20 um 15.57.04

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