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Gutjahr und…der WDR: Auf der Suche nach der perfekten Multimedia-Reportage

Im April verkündete der Journalist Richard Gutjahr, ehemals Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, er werde Webformate für den WDR entwickeln. Diese Woche wurde auf der Webseite des Senders eine Multimedia-Reportage zur Zukunft der Arbeit veröffentlicht.

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Mit seinem datenjournalistischen Presenterformat „Gutjahr und…“ steht der Journalist und Blogger Richard Gutjahr seit März für die aktuelle Stunde des Westdeutschen Rundfunks vor der Kamera. Den Auftakt machte er mit der Ausgabe „Gutjahr und die Horrormiete“. In dieser Woche folgte die Reportage „Gutjahr und die Suche nach dem perfekten Job“, in der er den aktuellen und zukünftigen Arbeitsmarkt in Deutschland analysiert und datenjournalistisch aufbereitet.

Gutjahr

Mit der Verpflichtung von Gutjahr scheint der WDR seinen Auftritt verjüngen und sein multimediales Angebot intensivieren zu wollen. Damit legt der öffentlich-rechtliche Sender jetzt los. Die Daten und Informationen von „Gutjahr und die Suche nach dem perfekten Job“ wurden zusätzlich zur Version für die aktuelle Stunde als Multimedia-Reportage aufbereitet. Für die Umsetzung wurde offenbar das WDR eigene Scrollytelling-Tool Pageflow genutzt.

Auf der Suche nach der perfekten Multimedia-Reportage sind Gutjahr und der WDR sicherlich noch nicht am Ziel. Aber immerhin auf dem Weg.

Neben „Gutjahr und…“ soll Richard Gutjahr weitere Formate extra für das Netz entwickeln. Wie diese Webformate aussehen werden, ist noch nicht bekannt. Gutjahr selbst hat über sich neulich gesagt: „Ich bin den meisten festangestellten Journalisten in fast jeder Online-Disziplin voraus.“

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