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Quartalsbilanz: Yahoos Umsätze und Gewinne sinken weiter

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Der Turnaround stockt: 18 Monate, nachdem Marissa Mayer die Führung beim Online-Pionier übernahm, ist immer noch keine Trendwende erkennbar. Bitter für Mayer: Das Anzeigengeschäft schrumpfte gegen den Marktrend, während von den Akquisitionen 2014 noch keine Impulse zu erwarten sind. Der große Trumpf bleibt weiter die Alibaba-Beteiligung.

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Das Warten geht weiter. Auch eineinhalb Jahre nach der Amtsübernahme kann Marias Mayer nicht die Ergebnisse präsentieren, die die Wall Street sich wünscht. Bei Umsätzen von 1,2 Milliarden Dollar verdiente Yahoo zwischen Oktober und Dezember unterm Strich 174 Millionen Dollar. Das entsprach einem Rückgang von 2 Prozent bei den Erlösen und 6 Prozent bei den Nettogewinnen.

Die Analystenschätzungen wurden damit leicht unterboten. Auf Jahressicht gaben die Umsätze um 6 Prozent auf 4,68 Milliarden Dollar nach. Einen maßgeblichen Anteil hatte daran das rückläufige Anzeigengeschäft. Vor allem der Verkauf von Bannerwerbung (Display Ads) verlief schleppend – Yahoo musste ein Minus von 6 Prozent ausweisen, während das Suchgeschäft leicht anzog.

Der Abwärtstrend setzt sich im laufenden Quartal fort. Der Online-Pionier nahm seinen Ausblick zurück: Im März-Quartal erwartet Yahoo nunmehr „nur“ noch Gewinne zwischen 130 und 170 Millionen Dollar bei Umsätzen von 1,06 bis 1,10 Milliarden Dollar. Wachstum stellte Mayer erst wieder Ende des Jahres in Aussicht.

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Solange haben Anleger offenbar nicht Zeit – und drückten nach Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse reflexartig auf den Verkaufsknopf. Die Yahoo-Aktie gab nach Handelsschluss um 4 Prozent auf 36,60 Dollar nach.

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