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Arno Balzer wird Herausgeber von Springers Bilanz

Arno Balzer wird Bilanz-Herausgeber
Bilanz-Herausgeber Arno Balzer

Arno Balzer wird Herausgeber der deutschen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Bilanz. Eine entsprechende MEEDIA-Info bestätigte Axel Springer inzwischen. Der Ex-Chefredakteur des ManagerMagazins hat sich mit seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Spiegel-Verlag, inzwischen außergerichtlich geeinigt. Nun ist der Weg frei für neue Aufgaben.

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Springer plant für Mai eine erste deutsche Bilanz-Ausgabe, Chefredakteur wird der MM-Medienreporter Klaus Boldt. Zunächst wird das Wirtschaftsmagazin der Tageszeitung Die Welt beiliegen und im Jahr 2014 nur sieben Mal erscheinen. Der Fokus liegt daher zunächst auf der Werbevermarktung. Bilanz ist ein Schweizer Wirtschaftsmagazin, das Springer vor einigen Jahren übernommen hatte.

Aber: Wenn es gut läuft mit Bilanz, soll das Blatt nach MEEDIA-Infos 2015 eigenständig werden und somit auch an den Kiosk gehen. Dort ist der Wettbewerb allerdings hart und die Auflagen sind übersichtlich. Es sollte dabei erwähnt werden, dass die Axel Springer SE sich für den Kauf der Forbes-Gruppe interessiert. Hier wären Synergien denkbar, käme es zu einer Übernahme durch die Deutschen.

In seiner Funktion verantwortet Arno Balzer insbesondere die Entwicklung und Qualität des Magazins, heißt es bei Springer. Los geht’s für die beiden am 1. Februar. Produziert wird Bilanz Deutschland im Springer-Haus in Hamburg. Der Umfang von Bilanz Deutschland soll zunächst bei 80 bis 100 Seiten liegen. Zur Redaktion sollen eine Reihe von ehemaligen Redakteuren des ManagerMagazins gehören.

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“Arno Balzer und Klaus Boldt haben sich über einen langen Zeitraum als Erfolgs-Duo bewiesen. Sie stehen in der Zusammenarbeit als Chefredakteur und Autor für exzellenten Journalismus und kreatives Blattmachen und bringen daher ideale Voraussetzungen mit, um BILANZ auch in Deutschland als Magazin für anspruchsvollen Wirtschaftsjournalismus zu etablieren”, sagte Springer-Vorstand Jan Bayer.

Als im vergangenen November durchsickerte, dass Springer Bilanz nach Deutschland holt, war sofort auch Balzer im Spiel. Auf eine MEEDIA-Anfrage von damals hatte Balzer schriftlich geantwortet, er spiele bei dem Projekt “keine Rolle”. Damals befand er sich noch in juristischen Auseinandersetzungen mit dem Spiegel-Verlag.

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