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Quentin Tarantino verklagt Gawker

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Star-Regisseur Quentin Tarantino ist sauer. Nachdem vor einigen Tagen das Drehbuch zu seinem geplanten Western "The Hateful Eight" im Netz aufgetaucht ist, stellte er die Arbeiten an dem Film ein und will den Stoff nun als Buch oder Comic heraus bringen. Doch damit nicht genug: Die Website Gawker, die Links zu dem Drehbuch veröffentlicht hatte, verklagt er nun auf Schadenersatz. Gwaker hatte das Drebuch nicht selbst veröffentlicht, aber zu einer Download-Plattform mit dem Skript gelinkt.

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Tarantino sei “very, very depressed” berichtete Deadline nach dem Leak vor einigen Tagen. Er hatte den Drehbuch-Entwurf nur sechs Leuten gegeben, von einem dieser sechs muss es an die Öffentlichkeit gekommen sein. Tarantino selbst verdächtigt die Agenten der Schauspieler Bruce Dern oder Michael Madsen, das Skript an Journalisten und damit die Öffentlichkeit weitergegeben zu haben. Durch das Netz kann nun jeder Tarantinos Buch lesen, einen Film daraus machen will er nun erstmal nicht mehr.

Seinen Ärger bekommt nun also Gawker ab, die Plattform hatte einen Link zu einer Download-Plattform gepostet, auf der das Drehbuch verfügbar war. Gawker selbst verteidigt sich, man habe das Skript nicht selbst veröffentlicht, sondern sei nur seiner journalistischen Arbeit nachgegangen, über Dinge zu berichten, die Menschen interessieren: “our publication of the link was a routine and unremarkable component of our job: making people aware of news and information about which they are curious.”

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Gerichte müssen nun klären, ob ein Link auf einer News-Website Beihilfe zur Urheberrechts-Verletzung ist – oder nicht.

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