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Kinocharts: “I, Frankenstein” fällt völlig durch

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Der erste große Flop des Kinojahres 2014 steht offenbar fest: Am Wochenende ging die Premiere "I, Frankenstein" sowohl in den USA, als auch in Deutschland völlig unter. Nur 8,3 Mio. US-Dollar setzte die 65 Mio. teure Fantasy-Produktion in den USA um, die Amerikaner nennen einen solchen Fall "dead on arrival". In Deutschland sahen den Film nur 80.000 Leute in 362 Kinos. Auf Platz 1 bleibt hierzulande Scorseses "The Wolf of Wall Street", der damit schon nach zehn Tagen die Mio.-Zuschauer-Marke durchbrach.

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415.000 weitere Leute sahen sich am Wochenende den 3-Stunden-Film mit Leonardo DiCaprio an – nach 511.000 am ersten Wochenende nur ein geringer Rückgang. Zusammen mit den Zuschauern, die den Film zwischen den Wochenenden gesehen haben, sind es nun schon mehr als 1 Mio. Ein großer Hit bleibt dahinter auch “Der Medicus”, der mit weiteren 200.000 Besuchern nun kurz davor ist, die 3-Mio.-Hürde zu überspringen.

Hinter dem “Medicus” folgen in den Wochenend-Charts drei weitere deutsche Produktionen: Kinderfilm “Fünf Freunde 3”, den 190.000 sehen wollten, die Komödie “Nicht mein Tag” mit 140.000 und Dauerbrenner “Fack ju Göhte” mit weiteren 130.000 Zuschauern. Mit insgesamt nun schon 6,6 Mio. Besuchern ist der Film laut Inside Kino schon in der Top 50 der zuschauerstärksten Filme der deutschen Kinos seit 1968 angekommen – und belegt dort unter den deutschen Produktionen sogar Platz 6. Nur “Der Schuh des Manitu”, “(T)Raumschiff Surprise – Periode 1”, “Otto – Der Film”, der “Schulmädchen-Report” und “7 Zwerge – Männer allein im Wald” liegen noch davor, Platz 4 ist in diesem Ranking für “Fack ju Göhte” auf jeden Fall noch drin.

Neustarts gab es unterdessen keine sonderlich erfolgreichen: “I,. Frankenstein” wollten wie erwähnt nur 80.000 Leute in mehr als 360 Kinos sehen, Action-Thriller “Homefront” mit Jason Statham kam in mehr als 230 Locations auch nur auf 70.000 Interessenten.

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In den USA wird “I, Frankenstein” von den Analysten einmütig als “dead on arrival” bezeichnet. Als Film also, der schon an seinem ersten Wochenende so mies läuft, dass aus ihm auf keinen Fall mehr ein Hit werden kann. 8,3 Mio. US-Dollar sind für eine 65-Mio.-Produktion allerdings auch deutlich zu wenig. Ohne Gefahr durch Neustarts blieb die Nummer 1 der Charts daher “Ride Along”, die Komödie mit Kevin Hart und Ice Cube. 21,2 Mio. US-Dollar spielte der Film diesmal ein. Dahinter folgen fast gleichauf “Lone Survivor” mit 12,6 Mio. und “The Nut Job” mit 12,0 Mio.

Auch weltweit führt “The Wolf of Wall Street” die Box-Office-Charts an – und das, obwohl der in den USA nur noch 5 Mio. US-Dollar auf sein Konto spielen konnte. Doch mit 31 Mio. aus 26 anderen Ländern und Territorien, darunter am meisten aus Deutschland, England und Spanien, besiegte Scorseses Film den Rest des Feldes. Mit 29,2 Mio. US-Dollar aus 53 Regionen auf Platz 2 folgt Disneys Dauerbrenner “Die Eiskönigin”, der insgesamt nun schon die 800-Mio.-US-Dollar-Marke durchbrochen hat und damit schon auf Platz 42 der Alltime-Umsatz-Charts liegt – Inflation wie immer nicht mit einberechnet. Nach den Starts in China (Februar) und Japan (März) ist sogar die Umsatz-Milliarde drin.

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