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Döpfner: “Lebendiger Dissens” mit Google

Springer-CEO Mathias Döpfner
Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner

Döpfner erklärt ausführlich, warum Springer ein Verlag bleibt und Marken wie Hörzu und Hamburger Abendblatt trotzdem verkauft wurden. Mit dem Geld will Döpfner neue Marken gründen oder kaufen. Die Forbes-Gruppe wäre interessant, aber zum Stand der Dinge äußert der CEO sich nicht.

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“Wir sind uns inzwischen einig, dass wir das Projekt nicht gemeinsam realisieren werden”, sagte Döpfner zu FAZ-Mann Michael Hanfeld. MEEDIA hatte zuvor berichtet, Mascolo werde ein digitales Polit-Format für Springer entwickeln. Über einen anderen ehemaligen Spiegel-Chef, Stefan Aust, sagte Döpfner: “Er brennt vor Ideen und Tatendrang.” Aust ist neuer Herausgeber der Welt und wird auch bei der Integration des TV-Nachrichtensenders N24 eine maßgebliche Rolle spielen.

Passt das, der “linke” Aust bei der konservativen Welt? Döpfner: “Ich bin überzeugt, Springer war nie so rechts, wie viele geglaubt haben, und Aust war nie so links, wie viele dachten.” Die Zeiten der “parteipolitischen Gesäßgeographie” seien vorbei. Wird es mit der Kooperation von Welt und N24 nun bald “Welt-TV” geben, oder auch “Bild-TV”? “Das glaube ich eher nicht”, antwortete Döpfner.

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Über Google sagte Döpfner, sein Unternehmen habe ein “ambivalentes Verhältnis” zu dem US-Konzern. Man stehe einerseits in einem “lebendigem Dissens” mit Google, über Fragen wie das Leistungsschutzrecht, Fair Search und Fair Share. Gleichzeitig sei man, “was den Leser-Traffic angeht”, von Google abhängig. Auch der Deal mit Google über Restplatz-Werbevermarktung ergebe Sinn – denn das Abkommen ergänze die eigene Vermarktung, ersetze sie nicht.

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