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Weichei Wendler: Chronik eines Image-GAUs

“Schlag den Star”-Kandidat Michael Wendler – hier in “Ich bin ein Star  Holt mich hier raus”
"Schlag den Star"-Kandidat Michael Wendler - hier in "Ich bin ein Star Holt mich hier raus"

Nun hat er seine 15 Sekunden Ruhm noch einmal gehabt, der Wendler. Als das Publikum den aufdringlichen Disco-Schnulzier nicht einmal mehr in die engere Auswahl zu einer Dschungelprüfung wählen wollte und ihm Larissa die Show stahl, da nahm der Wendler seinen Hut und verdrückte sich. Sollte der Wendler vorgehabt haben sein Image zu polieren, so ist das gründlich schiefgegangen.

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Jämmerlicher geht es nicht mehr. Ohne ersichtlichen Grund stellte sich der Wendler beim Dschungelcamp hin und rief die Worte “Ich bin ein Star – holt mich hier raus!”. Dass er dabei noch den langgezogenen Ruf der Moderatoren vom Anfang jeder Sendung imitierte zeigt, wie sehr er auf seine Inszenierung bedacht ist. Die Quittung fürs Kneifen waren nicht das sonst übliche Schulterklopfen und (geheucheltes) Verständnis. Dem Wendler schlugen offen Unverständnis und Ablehnung entgegen.

Vor allem Schauspieler Winfried Glatzeder (Nom de guerre: Glatzenpeter) geigte dem Wendler unverblümt seine Meinung. Dass er keinen Grund für seinen Auszug sehe, dass er seinen Auftritt für eine Masche halte usw. Glatzeder verweigerte dem Wendler sogar zunächst den Handschlag zum Abschied. Auch Mola Adebisi und Melanie Müller machten aus ihrer Abneigung dem Wendler gegenüber keinen Hehl. Und Moderatorin Sonja Zietlow gab in der anschließenden “Extra”-Sendung bei der Dschungel-Exegese zu Protokoll, das Verhalten des Wendlers habe sie regelrecht angewidert.

Nun wird viel spekuliert. Dass der Wendler womöglich nur einen Drei-Tages-Vertrag hatte, dass er von Anfang an vorhatte gleich wieder auszuziehen, weil Tourneedaten während der Dschungelshow auf seiner Homepage zu lesen waren, dass er nur ins Camp ging, um seine Platte und seine Tour zu promoten usw. Mag sein, mag nicht sein. Sollte die Teilnahme des Wendlers am Dschungelcamp ein PR-Schachzug gewesen sein, so hat sich der Mann mit dem stets akkurat gestutzten Bart selbst Matt gesetzt.

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Schon nach der ersten Dschungelprüfung stahl ihm, dem Wendler, die neurotisch-chaotische Larissa die Show. Fortan war das Mädel mit dem hohen Nerv-Faktor für jede Prüfung gesetzt und Zentrum der Aufmerksamkeit. Und – oh Wunder – Zweitplatzierte bei den Telefon-Abstimmungen war plötzlich Erotik-Model Melanie Müller. Nach dem Wendler krähte kein Hahn mehr. Dabei hatte er doch extra einen schicken Hut und und sein tönendes Parfüm mit ins Camp genommen.

Der Wendler wirkt körperlich und geistig stabil und ganz und gar nicht so, als würde er vor Hunger darben. Sein Auszug aus dem Camp lässt sich nur mit der Bockigkeit eines Narzissten erklären. Schon vor der Show klafften Selbstwahrnehmung und Wirklichkeit des Wendler Grand-Canyon-artig auseinander. Mit seinem Auf- und Abtritt hat er nun all jene eindrucksvoll in ihrem Urteil bestätigt, die schon immer nichts von ihm hielten. Als Wendler ging er ins Camp, als Weichei kommt er raus. Geboren wurde der Wendler 1972 als Michael Skowronek in Dinslaken. Die Dschungel-Moderatoren und Winfried Glatzeder witzelten am Ende der jüngsten Folge, dass der Wendler genug damit gestraft sei, sein Leben lang der Wendler sein zu müssen. Das Urteil für Michael Skowronek lautet also lebenslänglich Wendler. Wie bitter.

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Alle Kommentare

  1. hi war 30 jahre dj in den größten discotheken ketten in deutschland, bei michael wendler …künstlername , steht mir der kragen….einfach zum vergesen ….

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