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Spiegel: Büchner baut Chefredaktion um

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Es gibt mal wieder frische Spiegel-Personalien. Der langjährige stellvertretende Spiegel-Chefredakteur Martin Doerry, 58, gibt seine Führungsaufgaben auf und wird künftig nur noch als Autor für das Blatt schreiben. Stattdessen holt Chefredakteur Wolfgang Büchner Clemens Höges, 52, den bisherigen Leiter des Auslandsressorts beim Spiegel, als Stellvertreter in die Chefredaktion. Klaus Brinkbäumer bleibt als Spiegel-Vize an Bord. Martin Doerry ist seit 1998 stellvertretender Chefredakteur des Spiegel.

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Er gilt innerhalb des komplizierten Spiegel-Komplexes als eingefleischter Print-Mann, der den Annäherungen von Spiegel Online an den gedruckten Spiegel skeptisch gegenüber stehen soll. Dass er sich nun auf eine Rolle als Autor zurückzieht, überrascht aber einigermaßen. Vor dem Jahreswechsel hatte es Spiegel-intern Spekulationen gegeben, Klaus Brinkbäumer könnte sich auf eine Autorenrolle zurückziehen. Gründe für Doerry Rückzug aus der Chefredaktion werden keine genannt. Das Verhältnis der beiden Vizes Brinkbäumer und Doerry zum neuen Chefredakteur Büchner soll aber nicht ganz frei von Spannungen sein, wie aus der Redaktion zu hören ist.

Doerry bleibt als Vize noch bis zum 1. April an Bord. Danach übernimmt Clemens Höges, der 1990 zum Spiegel kam, zunächst als Korrespondent in Leipzig und Redakteur im Deutschlandressort. Er war für den Spiegel schon Korrespondent in Washington und leitete ab Ende 1998 das Deutschlandressort. Die Leitung des Auslandressorts übernahm er 2012. Wer ihm in dieser Position folgt, ist noch unklar.

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