Anzeige

Hirschbiegels „Diana“-Film floppt komplett

Die Kritiken waren mies, in England sah schon kaum jemand zu und nun floppte der Film „Diana“ von Oliver Hirschbiegel auch beim Deutschland-Start. Ganze 17.000 Leute wollten den Film über Prinzessin Di in 159 Kinos sehen – ein miserables Ergebnis. Die Buch-Verfilmung „Der Medicus“ setzte seine Erfolgsgeschichte hingegen auch am Wochenende fort. Weitere 390.000 Leute sahen den Film in den deutschen Kinos, „Der Medicus“ bleibt damit die Nummer 1 der Kinocharts und baut den Vorsprung auf Platz 2 weiter aus.

Anzeige

Mit den 390.000 Besuchern vom Wochenende knackte „Der Medicus“ insgesamt die 2-Mio.-Marke und klopft mit 2,3 Mio. schon an die Tür der erfolgreichsten zehn Filme der vergangenen 12 Monate an. Diese Top Ten dürfte der Film am kommenden Wochenende erreichen. „Der Hobbit: Smaugs Einöde“, vor einer Woche noch knapp hinter dem „Medicus“, kann diesmal nicht ganz mithalten, lockte immerhin noch einmal 240.000 Leute in die Kinos und liegt nun bei der Marke von 5,5 Mio. Besuchern.

Weiterhin unglaublich ist der Erfolg von „Fack ju Göhte“: An ihrem mittlerweile zehnten Wochenende sahen weitere 200.000 die Hit-Komödie, die 6-Mio.-Marke ist geknackt und ein Platz in der Top 75 der zuschauerstärksten Filme seit 1968 ist erreicht. Die Top 50 dürfte in diesem Alltime-Ranking ebenfalls noch erreicht werden, zudem ein Platz unter den zehn erfolgreichsten deutschen Kino-Produktionen in diesen 45 Jahren. Die 4-Mio.-Marke hat ein weiterer Dauerbrenner geknackt: „Die Eiskönigin“, die am Wochenende weitere 150.000 sahen.

Die Neustarts der Woche überzeugten hingegen nicht wirklich: Robert de Niro und Sylvester Stallone gelang mit „Zwei vom alten Schlag“ nach dem Flop in den USA auch in Deutschland kein guter Start: In über 340 Kinos sahen nur 70.000 Leute zu. Die Parodie „Die Pute von Panem – The Starving Games“ sahen in mehr als 260 Kinos nur 60.000 Leute und Oliver Hirschbiegels „Diana“ floppte trotz großem Medien-Interesse mit 17.000 Besuchern in 159 Kinos komplett – ein katastrophaler Durchschnitt von etwas mehr als 100 Zuschauern pro Kino am gesamten Wochenende.

In den USA stürmte unterdessen der Kriegsfilm „Lone Survivor“ die Charts. 38,5 Mio. US-Dollar spielte er an seinem Premieren-Wochenende ein – der zweitbeste Januar-Start-Umsatz der US-Geschichte – ohne die Inflation mit einzuberechnen natürlich. „Die Eiskönigin“ hält sich mit 15,1 Mio. US-Dollar auf Platz 2, „The Wolf of Wall Street“ folgt mit 9,0 Mio. auf Rang 3.

Weltweit führt Disneys Weihnachts-Hit „Die Eiskönigin“ die Charts an: Mit 42,9 Mio. US-Dollar auf 51 Ländern und Territorien steigerte der Animationsfilm seinen Gesamt-Umsatz nun auf schon 712,3 Mio. US-Dollar. „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ knackte schon die 800-Mio.-Hürde, könnte im kommenden Monat mit Starts in China und Japan noch ein großes Stück Richtung Umsatz-Milliarde springen. Zwischen die beiden Blockbuster schob sich in den Welt-Charts „Lone Survivor“, der außerhalb der USA aber vorerst nur 750.000 US-Dollar aus zwei weiteren Ländern einsammelte.

Anzeige